Würzburg

„Juliusspitälische Abende“ Vortrag am 25. September für alle Interessierten

Therapiemöglichkeiten bei chronischen und entzündlichen Darmerkrankungen

Archivartikel

Würzburg.Im Rahmen der Reihe „Juliusspitälische Abende“ findet am Dienstag, 25. September, ein Vortrag zur Therapie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Juliusspital in Zusammenarbeit mit der Würzburger Selbsthilfegruppe Morbus Crohn/Colitis ulcerosa.

Ungefähr 320 000 Menschen in Deutschland sind von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen. „Die Patienten leiden unter Krankheitsschüben mit zum Teil schweren Verläufen, die stark in die Lebensplanung und Lebensführung eingreifen“, erklärt Professor Wolfgang Scheppach, Chefarzt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie/Rheumatologie am Juliusspital.

Die schulmedizinische Therapie zielt in erster Linie auf die Unterdrückung der Entzündungsaktivität ab, so dass in der Folge die Schleimhaut abheilt und die Beschwerden nachlassen. Viele Patienten wenden darüber hinaus alternative Therapieverfahren an, teils in Ergänzung, teils anstelle der immunsuppressiven Behandlung. Über dieses Spannungsfeld soll am Patientenabend berichtet werden.

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und findet im Besprechungsraum „Siebold“ im Krankenhaus Juliusspital statt. Eingang: Von der Juliuspromenade (Holztor) in das dritte Obergeschoss, ein Aufzug ist vorhanden. Die Teilnahme ist kostenfrei.