Würzburg

Landratswahlen Blick in die Kreise Unterfrankens

Nur einer auf Anhieb erfolgreich

Archivartikel

Unterfranken.Bei den Landratswahlen in den unterfränkischen Landkreisen kam es am Sonntag zu folgenden Ergebnissen:

Die Entscheidung darüber, wer Eberhard Nuß als Landrat des Landkreises Würzburg nachfolgt, ist wohl vertagt. Bis Redaktionsschluss, als 246 von 266 Stimmbezirken ausgezählt waren, hatte keiner der sechs Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit erreicht.

In Front lag zu diesem Zeitpunkt am Sonntag Thomas Eberth (CSU, Bild) mit knapp 42 Prozent (32 458 gültige Stimmen) vor Karen Heußner (Grüne) mit 20,5 Prozent (15 880 Stimmen), Felix Freiherr von Zobel (Freie Wähler/UWG-FW) mit 19,6 Prozent (15 143 Stimmen), Christine Haupt-Kreutzer (SPD) mit 12,1 Prozent (9380 Stimmen), Olaf Stabrey (AfD) mit 3,7 Prozent (2887 Stimmen) und Simone Barrientos Krauss (Die Linke) mit 2,1 Prozent (1650 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 62,7 Prozent. Nächster Wahltermin ist am Sonntag, 29. März.

Bei Redaktionsschluss lag der amtierende Landrat des Kreises Miltenberg, Jens Marco Scherf von Bündnis 90/Die Grünen, bei 69 Prozent der Stimmen und damit klar vor seinem Herausforderer, Professor Dr. Armin Bohnhoff (CSU), aus Obernburg am Main (31 Prozent).

Es war knapp im Landkreis Main-Spessart, aber es reichte im ersten Wahlgang nicht für Sabine Sitter. Zwei Stimmbezirke fehlten bei Redaktionsschluss noch. Bis dahin erreichte die Kandidatin der CSU 44,6 Prozent, gefolgt von Christoph Vogel (FWV, 22 Prozent), Christian Baier (Bündnis 90/Die Grünen, 17,2 Prozent), Pamela Nembach (SPD, 10,8 Prozent) und Hubert Fröhlich (FDP, 5,4 Prozent).

Eine Stichwahl ist nötig. Amtsinhaber Thomas Schiebel (FWV) trat nicht mehr an. sab/su/gf