Würzburg

Hans-Ulrich Probst eingesetzt

Nächstenliebe verlangt Klarheit

Archivartikel

Stuttgart.Die Sprache verroht, demokratische Prinzipien werden in Frage gestellt und Hass auf Minderheiten geschürt und ausgelebt. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg will sich diesen Tendenzen noch stärker als bisher entgegenstellen und hat zum 1. September den gebürtigen Bad Mergentheimer Hans-Ulrich Probst beauftragt, sich in der Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen um Fragen des Extremismus und Populismus zu kümmern.

Probst wird als Ansprechpartner für innerkirchliche Beratungen zur Verfügung stehen. Zudem bietet er Vorträge und Workshops zu Themen wie Antijudaismus und Antisemitismus, zu Rassismus und zu Verschwörungsmythen an. Hans-Ulrich Probst studierte evangelische Theologie und Judaistik in Berlin, Tübingen und Jerusalem. Seine Dissertation schrieb er zum Thema Fußballfankultur im Bereich der empirischen Religionsforschung. Während seines Freiwilligendienstes mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste arbeitete er für ein Jahr in Belarus. Er ist Mitglied der Landessynode und lebt mit seiner Familie mit zwei Kindern in Tübingen. pm