Würzburg

Polizeibericht Lkw-Fahrer bei Unfall auf der A 7 wie durch ein Wunder nur leicht verletzt

Mit voller Wucht in Stauende gefahren

Estenfeld.Mit voller Wucht fuhr am Donnerstagmittag ein Lkw-Gespann auf der A 7 auf das Stauende im Bereich Estenfeld auf. Das Führerhaus des Lastwagens wurde dabei total beschädigt. Nur eine kleine Blase im Bereich des Fahrersitzes rettete dem Fahrer das Leben.

Gegen 12 Uhr fuhr der Lkw mit Anhänger auf der A 7 in Richtung Kassel. Im Bereich der Baustelle, nahe Estenfeld, bildete sich ein Rückstau, sodass sich der Verkehr auf rund zehn Stundenkilometer verlangsamte. Dieses Stauende erkannte der 52-jährige Lkw-Fahrer zu spät und fuhr mit voller Wucht auf einen rumänischen Sattelzug auf. Das Führerhaus des Lastwagens wurde dabei so stark beschädigt, dass erste Meldungen von Zeugen von einem eingeklemmten Fahrer berichteten.

Wie durch ein Wunder konnte sich der Fahrer dann schließlich doch selbst aus dem Führerhaus retten. Nur eine kleine „Blase“ im Bereich des Fahrersitzes rettete ihm sein Leben. Er wurde mit dem Hubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus gebracht, wo er gegen 15 Uhr mit Schürfwunden und Prellungen wieder entlassen werden konnte.

Die Autobahn musste in Richtung Kassel für eine Stunde total gesperrt werden, sodass ein zirka fünf Kilometer langer Stau entstand.

Nach der Öffnung eines Fahrstreifens dauerte es noch bis etwa 15.30 Uhr, ehe die Fahrbahn komplett fei war.