Würzburg

Freizeitpark Geiselwind 25 Menschen mussten per Hubschrauber aus Gondel eines Fahrgeschäfts befreit werden

In 60 Metern Höhe steckengeblieben

Archivartikel

Geiselwind/München.In rund 60 Metern Höhe steckten 21 Menschen am Dienstagnachmittag in einer Aussichtsplattform des fränkischen Freizeitparks Geiselwind fest. Jetzt steht die Ursache fest: Es soll ein technischer Defekt gewesen sein.

Der TÜV sei damit beauftragt, den genauen Grund für die Störung im Freizeitpark zu ermitteln, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Kitzingen sind inzwischen abgeschlossen.

Die Ursache der Störung ist im technischen Bereich zu suchen. Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes menschliches Fehlverhalten gibt es nicht. Wann das Fahrgeschäft wieder in Betrieb genommen werden kann, müssen nun Prüfstellen und Betreiber klären.

Die Gondel des Fahrgeschäfts mit dem Namen „Top of the World“ konnte am Dienstagnachmittag nach der Panne nicht herabgelassen werden. Per Hubschrauber waren die betroffenen Menschen von Höhenrettungsspezialisten deshalb gerettet worden. Ein Kind, das sich den Angaben zufolge weigerte, wurde schließlich von einem Höhenretter abgeseilt. Die meisten Besucher seien nach 19 Uhr wieder in Sicherheit gewesen. Ein Kind hat sich leicht am Kopf verletzt.

Nach einem Brand an einem Verteilerkasten eines Riesenrads in München blieb das Fahrgeschäft ebenfalls am Dienstag stehen und 14 Fahrgäste mussten von der Feuerwehr aus den Gondeln gerettet werden.

Verletzt wurde niemand, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Nach rund einer Stunde waren alle Fahrgäste wieder am Boden.

Die Ursache für den kleineren Brand am Verteilerkasten war zunächst unklar. dpa