Würzburg

Uniklinikum Würzburg Besuchsregelungen geändert / Informationsreihe startet am 30. Mai

Experten referieren in Videokonferenzen

Archivartikel

Würzburg.Die Bayerische Staatsregierung hat am 5. Mai im Zuge einer Lockerung des Besuchsverbots in Krankenhäusern die Möglichkeiten, Patienten zu besuchen, neu geregelt.

Das Uniklinikum Würzburg (UKW) hat alle Vorkehrungen getroffen, um zeitnah die erforderlichen Vorgaben an Hygiene- und Schutzmaßnahmen umsetzen zu können.

Generell sollten zum Schutze der Patienten Besuche derzeit so weit wie möglich eingeschränkt werden. Daher ist für jeden Patienten der Besuch täglich nur durch eine einzelne Person möglich und dies für die Dauer von maximal einer Stunde (die „1 – 1 – 1 Regel“), so das Klinikum in einer Pressemitteilung.

Bei Symptomen wie Schnupfen, Husten, Erbrechen oder Durchfall muss auf einen Besuch verzichtet werden, da die Patienten durch mögliche zusätzliche Infektionen besonders gefährdet sind.

Am Eingang der Kliniken bekommen alle Besucher wie Patienten und deren Begleitpersonen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz gestellt. Patienten auf Station erhalten bereits seit längerem Mund-Nasen-Schutzmasken, um sie während des Besuchs zu tragen.

Staatlich verordnet ist auch die Registrierung der Besucher mittels eines Fragebogens, der persönliche Daten erfasst, um im Fall eines Corona-Ausbruchs die Infektionswege nachzuverfolgen und so eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Der Fragebogen kann vorab auf der Internetseite des Uniklinikums www.ukw.de heruntergeladen und ausgefüllt werden. Alternativ ist er am Eingang der einzelnen Kliniken erhältlich. Ohne den ausgefüllten Fragebogen ist der Besuch von Patienten des Ukw nicht möglich.

Das Uniklinikum als zertifiziertes „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ will mit seinen kooperierenden Selbsthilfegruppen in Kontakt bleiben. Deshalb startet es am Samstag, 30. Mai, von 10 bis 11 Uhr eine neue, digitale Informationsreihe. Dabei werden in Zukunft Experten des Klinikums über eine Videokonferenz-Software referieren und sich den Fragen der Teilnehmer stellen. Mitglieder der Selbsthilfegruppe und sonstige Interessierte können sich kostenlos per PC, Smartphone oder Telefon zuschalten.

Bei der Auftaktveranstaltung wird Dr. Elisabeth Jentschke, die am Comprehensive Cancer Center Mainfranken die Abteilung für Psychoonkologie und an der Neurologischen Klinik des Ukw die Abteilung für Neuropsychologie leitet, über die Erkenntnisse der Resilienzforschung und die Rolle dieser besonderen „Widerstandskraft“ bei der Bewältigung von kritischen Lebensereignissen – wie zum Beispiel der Corona-Krise – sprechen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis spätestens 18. Mai wichtig. Wer sich rechtzeitig anmeldet, erhält per E-Mail die Zugangsdaten und eine detaillierte Anleitung zum Ablauf.