Würzburg

Bistum Würzburg „Theologie im Fernkurs“ feiert im April das 50-jährige Bestehen

Diözese übernimmt die Trägerschaft

Archivartikel

Würzburg.Die Diözese Würzburg übernimmt zum 1. Januar 2020 die Rechtsträgerschaft für „Theologie im Fernkurs“. Der überdiözesane Arbeitsbereich der Domschule Würzburg bietet im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) für alle deutschen Diözesen theologische Kurse im Fernstudium an.

Die Domschule Würzburg und damit „Theologie im Fernkurs“ werden derzeit noch vom Verein Katholische Akademie Domschule Würzburg getragen.

Dessen Vorsitzender, Professor Dr. Ulrich Konrad, und Generalvikar Thomas Keßler unterzeichneten kürzlich gemeinsam den entsprechenden Vertrag im Bischöflichen Ordinariat Würzburg.

„Übernahme in gute Hände“

Die wichtige Arbeit von „Theologie im Fernkurs“ sei mit der Übernahme „in guten Händen“, versicherte der Generalvikar. Mit den anstehenden Umstrukturierungen im Bischöflichen Ordinariat bekomme das Thema Bildung „eine große Schlagkraft“.

Die Domschule Würzburg, unter deren Dach „Theologie im Fernkurs“ weiterhin angesiedelt sein wird, bezeichnete Keßler als ein „Paradepferd, das über die Grenzen des Bistums hinausstrahlt“. Aufgrund von veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen habe man die Rechtsträgerschaft von „Theologie im Fernkurs“ nicht mehr in der bisherigen Form weiterführen können, erklärte dessen Leiter Dr. Thomas Franz.

2020 feiert „Theologie im Fernkurs“ sein 50-jähriges Bestehen. 1969 wurde die Domschule Würzburg im Rahmen der Herbstvollversammlung der DBK mit der Organisation theologischer Fernkurse für Laien beauftragt.

35 000 Teilnehmer

Im Jahr 2019 meldete sich der 35 000. Teilnehmer für den Grundkurs Theologie an.

Das Jubiläum wird am 25. und 26. April 2020 mit einem Studientag zum Thema „Theologie für alle“, einem Pontifikalgottesdienst im Kiliansdom mit Kardinal Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der DBK, sowie einem Festakt in der Neubaukirche mit anschließendem Empfang gefeiert.