Würzburg

Neues Forschungsprojekt Hochschule für angewandte Wissenschaften veranstaltete virtuelles Expertentreffen

Demenzkranke besser unterstützen

Archivartikel

Würzburg.Wie können häuslich pflegende Angehörige ihre an Demenz erkrankten Verwandten mit Musik- und Leseinterventionen unterstützen? Diese Frage behandelt das internationale Forschungsprojekt „Homeside“, das von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) unterstützt wird. Jetzt fand hierzu ein virtuelles internationales Konsortium statt.

Gefördert wird das Projekt von „EU-JPND research“, einem gemeinsamen Programm der EU zur Forschung zu neurodegenerativen Erkrankungen und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ausrichter des Halbjahreskonsortium-Meetings des internationalen Forschungsprojektes war die FHWS.

Angesiedelt ist das Projekt an der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften im gleichnamigen Institut (IFAS).

Mit diesem Projekt, das in fünf Ländern durchgeführt wird, werden erstmals und vollständig Trainings für häuslich pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz angeboten und geprüft.

Aufgrund der Pandemiesituation wurde das zweite Konsortium-Treffen 2020 des Projektes als reines Videokonferenztreffen über drei Tage durchgeführt. Die feierliche Eröffnung gaben mit einem Grußwort der Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer der FHWS, Professor Dr. Jürgen Hartmann, sowie mit einer kurzen Bildertour durch Geschichte, Stadt und Umgebung der Hochschul- und Universitätsstadt Würzburg der Projektleiter Professor Dr. Thomas Wosch und die Versuchsleiterin Dr. Laura Blauth. Alle Ergebnisse und neuen Entwicklungen der aktuellen Phase des Projektes wurden anschließend im Gesamtteam aller Forscher präsentiert und diskutiert. Teilnehmende in den Arbeitsgruppen waren z.B. nationale Projektleiter, Versuchsleiter, Interventionsleiter und Vertreter von Menschen mit Demenz und ihrer pflegenden Angehörigen.

Am dritten Tag fand der Doktorandentag der HIP-Group (Homeside International PhD-Group) statt mit Präsentationen und Gruppendiskussionen zum Stand und zu Fragen von fünf der aktuell sieben Doktorandenprojekte im Konsortium.

Schwerpunkte bildeten die Umstellung der Trainings für die pflegenden Angehörigen unter den Bedingungen der Pandemie mit Online-Unterstützung sowie die damit verbundenen neuen Prozesse zur Ansprache von Studieninteressierten zur Studienteilnahme.

Info: Weitere Informationen zum Projekt und zur Teilnahme unter https://ifas.fhws.de/Homeside/ sowie zum gesamten internationalen Projekt Homeside unter https://www.Homesidestudy.eu.