Würzburg

Coronavirus Infizierter Patient mit Vorerkrankungen

Betagter Mann in Klinik gestorben

Archivartikel

Würzburg.Das Universitätsklinikum Würzburg hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass ein hochbetagter Patient (über 80 Jahre), mit Vorerkrankungen und Pflegebedürftigkeit wegen einer Infektion mit dem neuartigen Corona-VirusSARS-CoV-2 am Uniklinikum stationär behandelt wurde. Dieser Patient, der auch unter anderen schweren Infektionen litt, ist in der Nacht zum Donnerstag gestorben.

Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, Professor Dr. Georg Ertl, wies darauf hin, dass es sich bei dem Verstorbenen wegen seiner schweren Vorerkrankungen um einen Hochrisiko-Patienten gehandelt hat.

Die meisten Fälle von Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus haben zum Glück einen milden Krankheitsverlauf, besonders bei jüngeren Menschen und Kindern. Das Universitätsklinikum sei aber insbesondere auf die Behandlung solcher schwerkranker Patientengut vorbereitet, heißt es weiter in dem Pressebericht.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg hat am Donnerstag sieben weitere auf den Corona-Virus getestete Personen bestätigt. In diesen Neufällen ermittelt das Gesundheitsamt aktuell mögliche Infektionsquellen und Kontaktpersonen. Damit sind für Stadt und Landkreis Würzburg 31 Fälle bestätigt (Stand Donnerstag, 16 Uhr).

„Alle Beteiligten arbeiten am Anschlag, sind dabei aber strukturiert und zielorientiert“, fasste Dr. Johann Löw, Leiter des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Würzburg, die aktuelle Situation in der Behörde zusammen.

Das Bürgertelefon unter 0931/80035100 zu erreichen. Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr besetzt.

Die Liste der häufig gestellten Fragen ist wie auch weitere Informationen zum Coronavirus sind im Internet unter www.landkreis-wuerzburg.de/Coronavirus einzusehen.