Würzburg

Landratsamt Landrat Eberhard Nuß übergab an seinen Nachfolger Thomas Eberth symbolisch den Schlüssel

Amtswechsel in kleiner Runde

Archivartikel

Würzburg.Für Eberhard Nuß endete seine zwölfjährige Amtszeit am 30. April in vielerlei Hinsicht anders als erwartet. Als oberster Katastrophenschützer im Landkreis Würzburg war er seit Anfang März ausschließlich mit der Bewältigung der Corona-Pandemie beschäftigt, in zahllosen Sitzungen, mit immer neuen Entscheidungen, die sich der dynamischen Entwicklung anpassen mussten.

Selbst seine bereits geplante Abschiedsfeier in Uettingen musste abgesagt werden. Dennoch konnte Nuß dieser Krise Positives abgewinnen: „Noch nie habe ich im Landratsamt so viel Solidarität und Zusammenhalt erlebt wie in diesen Tagen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Fachbereichen arbeiten im Gesundheitsamt und in der Führungsgruppe Katastrophenschutz an sieben Tagen in der Woche mit viel Herzblut und Sachverstand, um die Ansteckungsrate niedrig zu halten, um Schutzmaterial zu beschaffen, um die Bürgerinnen und Bürger und die Medien zu informieren. Dies zu erleben, ist eigentlich das schönste Abschiedsgeschenk für mich.“

Wegen der Corona-Pandemie konnte die symbolische Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger Thomas Eberth nur im engsten Kreis stattfinden. Zur Amtsübergabe an den neuen Landrat Thomas Eberth brachte Nuß einen gebackenen XXL-Schlüssel mit. Thomas Eberth dankte mit den Worten: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe, die ich mit Mut und Demut antrete.“

Thomas Eberth nahm bereits an seinem ersten Arbeitstag an der Stabsbesprechung der Führungsgruppe Katastrophenschutz teil, um sich über die aktuelle Lage zu informieren. lrawü