Wittighausen

Breitbandausbau Eigenanteil von 23 500 Euro für Kommune

„Weiße Flecken“ beseitigen

Wittighausen.Im Zuge des Breitbandausbaus sollen in der Gemeinde Wittighausen „Weiße Flecken“ und Gewerbegebiete mit leistungsstarkem Internet erschlossen werden. Hierzu bewilligte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einen kommunalen Eigenanteil von fast genau 23 500 Euro.

In Wittighausen sind dies der „Ihmet“ auf Gemarkung Oberwittighausen sowie Aussiedlerliegenschaften in Poppenhausen und Hof Lilach. 2017/2018 wurde vom Landratsamt des Main-Tauber-Kreises berechnet, dass die Erschließung dieser Gebiete etwa 310 000 Euro kosten würde, wobei abzüglich der in Aussicht gestellten Förderungen 46 500 Euro als Eigenanteil bei der Gemeinde Wittighausen verbleiben würden. In der Sitzung des Gemeinderates im Mai 2018 wurde beschlossen, den Eigenanteil unter der Voraussetzung einer enjsprechenden Förderungen zu leisten.

Geringere Kosten

Mit einem Schreiben des Landratsamtes wurde der Gemeindeverwaltung Anfang April mitgeteilt, dass der kommunale Eigenanteil voraussichtlich bei nur mehr rund 23 500 Euro liege und damit deutlich niedriger als bislang angenommen. Ursächlich seien wohl sehr gute Ausschreibungsergebnisse, berichtete Bürgermeister Marcus Wessels.

Davon ausgehend, dass eine Unterschreitung der geplanten Ausgaben im Interesse der Gemeinde liege, sei laut Wessels die schriftliche Zustimmung bereits erteilt worden.

Der Wittighäuser Gemeinde gab demgemäß nachträglich seine Zustimmung. pdw