Wittighausen

Offizielle Inbetriebnahme Die Gemeinde Vilchband verfügt ab sofort über einen Beachvolleyballplatz

Komplett in Eigenarbeit errichtet

Vilchband.So langsam wird das Sportgelände am Ortsausgang von Vilchband fertig. Nach dem Angelsee und dem neu angelegten Fußballbolzplatz folgte nun der dritte Teil, ein Beachvolleyballplatz.

Doch das ist nicht irgendein Platz, er wurde komplett in Eigenarbeit der Einwohner erstellt. Die Anregung zum Bau kam von Mario Zipf, denn die Landjugend wollte im Ort auch mal so einen coolen Volleyballplatz haben.

Schnell war die Gemeinde überzeugt, dass der Platz notwendig sei, und weil für die Baumaßnahme des Sportplatzes genügend Mittel im Haushalt vorgesehen waren, die noch nicht ausgeschöpft wurden, stand dem Bau nichts mehr im Wege.

Die gesamte Sandfläche beträgt 14 mal 22 Meter und ist von 130 Tonnen feinstem Quarzsand aus Schwendt gefüllt. Darunter liegen nochmals 100 Tonnen Schotter zur Befestigung. Beide Schichten sind durch eine Trennfolie isoliert, damit der Sand nicht in die Drainage laufen kann.

Auch eine neue Zufahrt wurde asphaltiert und rund um den Platz wird noch als Restarbeiten ein rund ein Meter breiter Weg gepflastert, wie Martin Neckermann bei der Abnahme berichtete. Er und Gemeinderat Harald Ebert dankte allen am Bau Beteiligten, vor allem Michael Zipf und Andreas Kraus, die mit ihrem Fachwissen für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten.

Rund 10 000 Euro hat der Bau der Anlage dennoch gekostet, wobei auch die örtlichen Vereine, Feuerwehr, Musikverein und Seeverein, ihren finanziellen Beitrag zum Gelingen des Bauwerkes beigetragen haben.

Zur offiziellen Einweihung im nächsten Jahr kann sich der Wittighäuser Bürgermeister Marcus Wessels im Übrigen einen "Triathlon a la Vilchband" vorstellen: Start desselben ist im See, dann über den Volleyballplatz und zum Abschluss ein Fußballspiel. Er wird versuchen, eine Mannschaft aus Gemeinderäten zusammenzustellen, die dann gegen die Vilchbander Landjugend antreten wird.