Wertheim

Abgeordneter zu Besuch

Zustand der L 2310 war Thema

Archivartikel

Wertheim.Anlässlich seiner Informationstour stattete der FDP-Betreuungsabgeordnete des Wahlkreises Main-Tauber, Stephen Brauer, Wertheim einen Besuch ab. Begleitet wurde er dabei vom Kreisrat und Landtagskandidaten der FDP, Jürgen Vossler aus Weikersheim und dem Kreisvorsitzenden der Freidemokraten, Benjamin Denzer, aus Tauberbischofsheim.

Empfangen wurde die Delegation in Stellvertretung des Oberbürgermeisters durch Bürgermeister Wolfgang Stein, sowie den Leiter der Abteilung Zentrale Steuerung im Wertheimer Rathaus, Jürgen Graner.

Neben einer Analyse zur augenblicklichen Lage rund um die vielfältigen Maßnahmen und Aktivitäten der Stadt zur Bekämpfung und Eindämmung der Corona-Pandemie standen insbesondere infrastrukturelle und städtebauliche Themen im Zentrum der Unterredung.

Stein wies den Landtagsabgeordneten dabei auf den maroden Zustand der L 2310 im Teilstück zwischen Mondfeld und Grünenwört hin. Hier sieht die Stadt das Land in der Pflicht, den betreffenden Teilabschnitt rasch zu sanieren, und im Landesstraßenbauprogramm entsprechend priorisiert zu verankern. MdL Brauer, der für seine Fraktion als finanzpolitischer Sprecher unter anderem dem Haushaltsausschuss des Stuttgarter Landtags angehört, pflichtete den städtischen Vertretern bei.

Der Abgeordnete will sich daher mit einer parlamentarischen Initiative dafür stark machen, dass möglichst zeitnah, gerade auch für die vielen Pendler und die heimische Wirtschaft, eine spürbare Verbesserung der Lage durch entsprechende Sanierungsmaßnahmen erreicht wird. Diese sei nicht zuletzt auch aus Gründen der Verkehrssicherheit auf dem unter anderem durch starken Lkw-Verkehr belasteten Abschnitt dringend geboten, waren sich Stein und Brauer einig.

Ein weiteres Thema war die städtebauliche Situation rund um die zum Ende vergangenen Jahres eingestürzte Mauer im Bereich der Schulgasse. Aufgrund der notwendigen Sanierung der Stützmauer kommen umfangreiche finanzielle Belastungen auf die Stadt zu, welche die Verantwortlichen unter anderem mit Mitteln aus der landeseigenen Denkmalförderung absichern wollen. Jeder Euro, der von der öffentlichen Hand in die Sanierung der vorhandenen Bausubstanz fließt ist es wert und stellt eine lohnenswerte Investition in den Erhalt der schützenswerten Kultur- und Baudenkmäler dar, so der FDP-Politiker zum Abschluss seines Informationsbesuches in Wertheim. pm

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