Wertheim

Lions Club Gesamtspende von 4000 Euro an die Wertheimer Tafel überreicht

Zeichen der Unterstützung für Menschen vor Ort

Wertheim.Mit insgesamt 4000 Euro unterstützt der Lions Club Wertheim die Tafel Wertheim und hilft damit gerade in den schweren Zeiten der Corona-Pandemie den Menschen vor Ort, die auf die Versorgung durch den Tafelladen dringender denn je angewiesen sind.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurde der Spendenbetrag kürzlich symbolisch von Präsident Sven Schultheis, Alice Jäger, Sekretärin und Vizepräsidentin, sowie von Lions-Mitglied Susanne Eberhard an Katrin Rappert, Vorsitzende des Fördervereins der Tafel Wertheim, und Dieter Adelmann, Leitung der Tafel, überreicht.

Bereits vor der Corona-Krise hatte sich der Lions Club Wertheim entschieden, die Tafel Wertheim zu unterstützen. Deshalb war der Erlös des Weihnachtsmarkts, bei dem die Lions einen Stand bewirteten, für die Tafel bestimmt worden. Präsident Sven Schultheis freute sich, einen Spendenbetrag, der auf 2000 Euro aufgerundet worden war, an die Wertheimer Tafel symbolisch übergeben zu können und damit gerade in diesen angespannten Zeiten hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. Zudem wurden weitere 2000 Euro an die Wertheimer Tafel für die Versorgung mit Lebensmitteln zur Verfügung gestellt. Auf Initiative von Susanne Eberhard hatte der Lions Club beschlossen, in diesen schweren Zeiten mit einer Spende von 1000 Euro ein weiteres Zeichen der Unterstützung zu setzen.

Solidarität gezeigt

Fast zeitgleich erreichte den Lions Club Wertheim ein Schreiben der Stiftung der Deutschen Lions. Hierin wurde mitgeteilt, dass jeder Club, der für einen Tafelladen vor Ort 1000 Euro spendet, von der Stiftunglife nochmals 1000 Euro erhält. Somit konnten nun zusammen weitere 2000 Euro an die Wertheimer Tafel übergeben werden.

Über die Gesamtsumme von 4000 Euro freute sich Katrin Rappert sehr und dankte dem Lions Club Wertheim im Namen der Tafel-Kunden für die großzügige Spende. Damit habe der Lions Club ein beispielhaftes Zeichen der Unterstützung und Solidarität gegeben.

Die Ausbreitung des Coronavirus wurde auch für die Tafeln in Deutschland zu einer großen Herausforderung und führte zum Teil zu zahlreichen Schließungen im ganzen Land. In Wertheim wurde die Öffnung der Tafel auf den Mittwochnachmittag reduziert, wie Katrin Rappert bei der Spendenübergabe weiter informierte. Dankbar zeigte sie sich, dass sich viele jüngere Menschen bereit erklärten, in Zeiten von Corona den Tafel-Dienst zu übernehmen, zumal der Altersdurchschnitt der angestammten Helfer über 70 Jahre beträgt.

Nach Pfingsten sei geplant, die Tafel wie üblich am Montag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr zu öffnen. „Wir freuen uns, dass wir wieder aufmachen können – und unsere Kunden freuen sich ebenfalls“, so Katrin Rappert.

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