Wertheim

Am Amtsgericht verhandelt Polizei kontrollierte anlässlich des Burgrave im September einen BMW-Fahrer / Geldstrafe von 1500 Euro verhängt

Würzburger ohne Fahrerlaubnis in Wertheim unterwegs

Wertheim.Die Polizei kontrollierte anlässlich des Rave-Konzerts auf der Wertheimer Burg am 21. September 2019 im Bereich der Parkgarage Altstadt und überprüfte auch einen BMW-Fahrer aus Würzburg. Er war in die Main-Tauber-Stadt gekommen, um seine Schwester zu besuchen. Es stellte sich heraus, dass er keine Fahrerlaubnis hatte, da sie ihm wegen Erreichens der Höchstpunktzahl im Flensburger Fahreignungsregister entzogen worden war.

Das Konzert hatte um 12 Uhr begonnen, und bei der Kontrolle ging es vor allem um die Aufdeckung von Drogendelikten. Der Angeklagte, ein 28-jähriger geschiedener Arbeitsloser, wurde um 15 Uhr überprüft. Acht Monate später, zeitverzögert durch den Corona-Stau bei der Abarbeitung der Fälle, wurde der Fall nun am Amtsgericht verhandelt.

Strafrechtlich ist der Angeklagte mit 15 Jahren das erste Mal in Erscheinung getreten und hat zehn Einträge im Register. 2007 erhielt er wegen Körperverletzung und anderer Delikte eine Jugendstrafe von 18 Monaten zur Bewährung. Diese wurde widerrufen, und er musste einsitzen. Ein Strafrest wurde zu Bewährung ausgesetzt, und auch diesbezüglich kam es zum Widerruf.

Andere Delikte betrafen Drogen und Fahren ohne Führerschein. Die Wiedererteilung des Führerscheins war nah, als der Fall in Wertheim geschah. Daraufhin kündigte der Arbeitgeber den Arbeitsplatz.

Die Staatsanwaltschaft beantragte jetzt eine Strafe von sechs Monaten mit Bewährung, eine Geldbuße von 1000 Euro sowie eine Fahrerlaubnis-Sperrfrist von zehn Monaten. Der Beschuldigte habe sich trotz Vorstrafen nicht von einer erneuten Tat abhalten lassen, und sein verbal aggressives Verhalten bei der Kontrolle zeige fehlendes Unrechtsbewusstsein. Der Verteidiger fand eine Geldstrafe ausreichend.

Das Gericht berücksichtigte, dass die „unerfreuliche Vorgeschichte“ einige Jahre zurückliege und der Angeklagte sich in der Verhandlung beim Beamten entschuldigt habe, und verurteilte den 28-jährigen geschiedenen Arbeitslosen zur Strafe von 60 Mal 25 Euro. goe

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