Wertheim

Neujahrskonzert Kulturkreis Wertheim lädt am Sonntag, 26. Januar, in die Stiftskirche ein / Symphonisches Blasorchester der Musikkapelle Lengfurt zu Gast

Werke von Radetzky bis Andreas Wolf

Der Kulturkreis Wertheim veranstaltet wieder sein traditionelles Neujahrskonzert, dieses Mal in der Stiftskirche.

Wertheim. Das Neujahrskonzert des Kulturkreises Wertheim ist für viele Wertheimer Bürger der erste musikalische Höhepunkt im neuen Jahr. Dieses Jahr findet das Konzert am Sonntag, 26. Januar, um 17 Uhr in der Stiftskirche Wertheim statt.

Zu Gast ist das Symphonische Blasorchester der Musikkapelle Lengfurt, das mit über 50 Musikern das Konzert gestalten wird. Durch das Konzert führt der Vorsitznede der Kapelle, Dr. Bruno Hock.

Gegründet wurde das Orchester 1992 von Matthias Höfert aus Lengfurt. Er ist aktuell der Chefdirigent des Bundespolizei-Orchesters Nord Hannover. Von 2000 bis 2010 wurde das Orchester klanglich und instrumentell systematisch weiter aufgebaut vom jetzigen Bayerischen Landesdirigenten für Blasmusik Frank Elbert (Heimbuchental).

Leiter ist Michael Geiger

Seit 2016 liegt die Leitung in den Händen von Michael Geiger, der seinen Masterstudiengang „Conducting“ bei Prof. Ernst Östreicher an der Hochschule für Musik in Würzburg mit diesem Orchester als Prüfungskörper abgeschlossen hat. Auf dem Programm stehen traditionelle Neujahrskonzertklassiker wie die rasante Tritsch-Tratsch-Polka oder der Radetzky-Marsch, aber auch selten zu hörende Werke wie die Hymne des Lengfurter Sebastianifestes, die wie ein Strauß-Walzer klingt, aber überraschenderweise von einem unbekannten Mexikaner stammt oder ein Marsch des aus Wertheim stammenden Komponisten Andreas Wolf. Und natürlich wird die Gelegenheit genutzt, in der Stiftskirche zwei Musikstücke mit Orgel und ein Posaunenchor-Stück (Lobe den Herren) aufzuführen. Bei einem abwechslungsreichen Programm, das weitere Überraschungen enthält, dürfte für jeden etwas dabei sein.

In der Pause werden die Konzertbesucher im Stiftshof bewirtet. Der Eintritt ist frei. Der Kulturkreis freut sich jedoch über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit.

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