Wertheim

„World Cleanup Day“ Nabu-Ortsgruppe beteiligt sich entlang von Main und Tauber

Weniger Müll im Meer

Archivartikel

Wertheim/Bestenheid.Der „World Cleanup Day“ fand am Samstag statt. Dabei handelt es sich um eine weltweite Bürgerbewegung gegen die Vermüllung des Planeten. Im Jahr 2018 hatten mehr als 17 Millionen Menschen in über 157 Ländern daran teilgenommen und sich bei Aufräumaktionen gemeinsam für weniger Müll auf unserer Erde eingesetzt. Deutschland beteiligt sich in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal an der Aktion. Auch die Nabu-Ortsgruppe Wertheim war mit mehreren Helfern am Aktionstag dabei. Ihre Mitglieder sind auch an der Aktion Saubere Landschaft immer aktiv.

In Flüssen an Küste transportiert

Wie sie berichteten, wolle man damit dazu beitragen, dass weniger Müll ins Meer gelangt. „Wir haben erkannt, dass Müll der in die Flüsse getragen wird, irgendwann die Küste und das Meer erreicht“, sagte einer der Nabu-Helfer. Das wolle man verhindern, in dem man diesen einsammelt noch bevor er in den Fluss gelangt. Zudem schädige der Müll auch unsere lokale Umwelt und Tierwelt. Gesammelt wurde in zwei Bereichen. Vor dem Bestenheider Biergarten trafen sich fünf Helfer und sammelten entlang des Mains flussabwärst allerlei Müll ein. „Wir arbeiten heute möglichst flussnah, damit Material entfernt wird, dass der Wind ins Wasser wehen kann.“ Im Alltag sei ihnen die Vermüllung entlang von Radwegen aufgefallen. Eine der Helferinnen betonte, sie finde es wichtig, dass Kinder in der Schule lernen, wie Müll richtig entsorgt wird und was wilde Müllentsorgung anrichten kann.

In Wertheim trafen sich sechs Erwachsene Helfer und drei Kinder an der Main-Tauber-Halle. Sie sammelten entlang der Tauber ab dem Leberklingenspielplatz bis zur Mündung und den Main hinab bis zum Campingplatz.

Insgesamt kamen bei der Aktion am Samstag rund zehn Säcke Müll zusammen. Diese entsorgte der Vorsitzende der Ortsgruppe, Ekkehardt Ebert, fachgerecht in privater Initiative. „Was mich ärgert ist, wenn Flaschen in der Natur zerschlagen werden. Die Splitter sind auch eine Gefahr für Tiere“, stellte er am Ende der Aktion fest. bdg

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