Wertheim

Bezirkssynode Versammlung in der Stiftskirche möglich

Wahlen stehen an

Archivartikel

Wertheim.Die Bezirkssynode tagt am Samstag, 14. November, in der Stiftskirche (Ort geändert). In der Ankündigung heißt es, dies sei nach den geltenden Richtlinien möglich, da es aufgrund der Personenzahl des Gremiums möglich ist, große Abstände zu halten.

Die Bezirkssynode beginnt mit einer Andacht, die Dekanin Wibke Klomp und Schuldekanin Cornelia Wetterich halten werden. In der Andacht findet die Wiederberufung von Herbert Alexander Gebhardt als Prädikant im Kirchenbezirk statt.

In der Kirche gehörten Berührungen ganz elementar dazu, heißt es weiter. Menschen bräuchten Gemeinschaft und Begegnung von Angesicht zu Angesicht. Trotzdem müssen die Hygiene-Regeln eingehalten werden, um das Leben und die Gesundheit der Menschen zu schützen. Auch die Bezirkssynode versuche, diesen Balance-Act zu gehen. Die Synode findet vor Ort statt, die Synodalen haben vorab alle Unterlagen digital bekommen.

Großes Thema sind die Wahlen. Die Mitglieder der verschiedenen Gremien werden demokratisch gewählt und setzen sich aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zusammen. Der Kirchenbezirk braucht, um arbeitsfähig zu sein, handlungsfähige Gremien. Die Bewerber haben sich bereits digital vorgestellt. Auch die Berichte zu den einzelnen Arbeitsbereichen sind bereits digital erfolgt.

Dekanin Wibke Klomp berichtet, dass ihr und dem Bezirkskirchenrat wichtig ist, die Gemeinden in ihrer Arbeit zu unterstützen. Der Ältestentag konnte aufgrund der hohen Infektionszahlen nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Wibke Klomp und Cornelia Wetterich werden bestimmte Module online zur Verfügung stellen.

Die drei Vakanzen in den Gemeinden Waldenhausen-Sachsenhausen, Wartberg und Lauda beschäftigen den Bezirk. Fritz Kabbe, Pfarrer im ständigen Vertretungsdienst, ist in allen drei Gemeinden tätig. Weitere Pfarrer und Diakone unterstützen zum Beispiel im Konfirmandenunterricht oder der Gottesdienstvertretung.

Cornelia Wetterich berichtet von der Landessynode. Der Bischof sprach dort von vielen Akteuren, die mithelfen, um „der Stadt Bestes zu suchen“. Auch zwischen den Gemeinden einer Region werde die Zusammenarbeit immer wichtiger.

Durch den Rückgang der finanziellen Mittel stellt die Landeskirche sich die Frage: Was ist unverzichtbar, damit Kirche den Auftrag, das Evangelium zu verkündigen, ausüben kann? Welche Aufgaben sollen getan werden und welche nicht? Gewählt werden Bezirkskirchenräte und Vorsitzende der Synode, außerdem Diakoniepfarrer und Landessynodale. Auch für den Verwaltungsrat wird jemand gebraucht. pm

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