Wertheim

Freizeitsport Mit Workshops und Showeinlagen begeisterte der 17. Wertheimer DanceDay Zuschauer und Teilnehmerinnen gleichermaßen

Von HipHop bis Contemporary

Archivartikel

Beim 17. Wertheimer DanceDay am Sonntag in der Aula Alte Steige begeisterten nicht nur Tanzanfänger und Profis.

Wertheim. Es gab zudem die Möglichkeit viele neue Tanzschritte und Stiele kennenzulernen. Veranstaltet wurde der Tag von der Kommunalen Jugendarbeit Wertheim in Zusammenarbeit mit der Tanzschule „Physical Funk by Chriz von Christine Heldt.“ Der erste DanceDay fand 2002 statt, seit etwa zehn Jahren sei sie Mitveranstalter, berichtete Heldt im FN-Gespräch.

Bereits am Sonntagvormittag standen verschiedene Workshops mit Profitrainern auf dem Programm. So wurde beispielsweise im Kurs „Dancehall“ mit Tanzcoach Zenny Flex aus Stuttgart den Teilnehmerinnen ein Tanzstil nahgebracht, der an Reggea angelehnt ist. Flex stammt ursprünglich aus Afrika und hat seine Tanzausbildung in den USA absolviert.

Bei Profi Andy Klein konnte „Female Hip-Hop“ ausgiebig ausprobiert werden. Zum Abschluss bot Flex einen Workshop zu „Urban Contemporary“dabei steht das Ausdrücken der Gefühle im Tanz im Mittelpunkt. An jedem Workshop nahmen durchschnittlich 15 Mädchen teil.

Beeindruckende Vorführungen

Am späten Nachmittag wurde auf der Bühne der Aula eine abwechslungsreiche und beeindruckende Vorführung von den Tanzbegeisterten aus Heldts Kursen präsentiert. Aktuell bereiten sich in der Tanzschule mehrere Gruppen auf diverse Wettkämpfe vor. Zu sehen gab es am Sonntag neben einstudierten Choreographien auch viele Tänze, die die Mädchen selbst entwickelt hatten. Mit ihren Auftritten konnten alle die rund 200 Gäste begeistern. Einige der Mitwirkenden zeigten, dass sie nicht nur tolle Tänzerinnen, sondern auch sehr gute Sängerinnen sind.

Moderiert wurde der Abend von den Mitwirkenden selbst. Mut und Können bewiesen die „HipHop Minis“. Die Fünf- bis Zehnjährigen erhielten, wie alle Showacts, tosenden Applaus. Perfekt war auch der Auftritt der zehn bis 14-jährigen „HipHop Teens“. Ein Solo mit sehr viel Ausdruck brachte Danielle Wießner auf die Bühne. Eine coole Show lieferte das Duo Layla Schmitt und Akasya Aydin. Mit den langsamen und ausdrucksstarken Bewegungen ihrer Choreographie erreichte Chiara Sambataro das Publikum sofort. „Ich lasse beim Tanzen alle Gefühle auf einmal raus“, verriet sie dem Publikum. Esila Percin begeisterte mit dem Vortrag des Songs „I dont wanna be you anymore.“ Rund um gelungen waren auch das Solo von Joanna „Jojo“ Zanetti, der Trioauftritt von Akasya Aydin, Leonie Dries und Danielle Wießner, sowie das Solo von Mia Zanetti. Den Abschluss des ersten Teils bildete der Topgesang von Leonie Dries mit „Lost without you“. Der zweite Teil der Show war vor allem von den erfahrenen Tänzerinnen geprägt. Die „BeatDiamonds“ (Fortgeschrittene 13 bis 16 Jahre) zeigten ihren Tanz von der Deutschen Meisterschaft 2019. Layla Schmitt und Xenia Felde tanzten Solo. Ob die Gruppe „CatAttack“, die „HipHop Adults“, oder die „BeatMonzta“ – sie alle ernteten sehr viel Beifall für ihr Können. So zeigten beispielsweise „CatAttack“ und „BeatMonzta“ die Choreographie, mit der sie zu den Deutschen Meisterschaften im Mai antreten werden. Zum Abschluss präsentierten sich nochmals alle im Freestyle.

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