Wertheim

„Ferien für Entdecker“ Stadtjugendring bot in den vergangenen Tagen vielfältige Angebote für Kinder

Vom Bau einer Speerschleuder bis zur kreativen Glaskunst

Wertheim.Neben weiteren Partnern bot auch der Stadtjugendring Wertheim selbst in seinen „Ferien für Entdecker“ vielfältige Angebote. In den vergangenen Tagen führte der Vereinsdachverband gleich vier Aktionen zum Erleben und Entdecken durch. Zum Beispiel erfuhren die Kinder in Kooperation mit dem Projekt „Hizuna“, wie man eine Speerschleuder baut. Dabei lernten sie von Christian Schindler bei der Hizunahütte an den Bachwiesen, wie aus Totholz eine „Atlatl“, wie die Speerschleuder früher hieß, gebaut wird, und wie man damit richtig wirft.

Den Dreh rausgekriegt

Nach einer Einführung begaben sich die Kinder im angrenzenden Wald auf die Suche nach geeigneten Ästen. Mit den Schnitzmessern, die Schindler zur Verfügung stellte, wurden die Äste in die richtige Form gebracht und zudem verziert. Die fertigen Schleudern konnten die Kinder gleich ausprobieren. Bereits nach wenigen Versuchen hatten sie die Technik ziemlich gut raus und der Bachwiesengrillplatz war erfüllt vom Jubel, wenn wieder mal ein Speer richtig weit flog.

Kreativität freien Lauf gelassen

Am Mittwoch konnten zehn Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren beim Malkurs mit dem Wertheimer Künstler Tommy Kies kreativ sein. In seinem Atelier in der Eichelgasse entstanden auf kleinen Leinwänden vielfältige Gemälde der jungen Künstler. Die Motive reichten von Mustern über Palmen bis zu Dinosauriern. Ein Mädchen schuf das Bild eines Diamanten, dass sie mit glitzernden Glaselementen verzierte. Von Tommy Kies gab es dabei hilfreiche Tipps.

Am Freitag erlebten rund 30 Kinder zwischen sechs und elf Jahren einen abwechslungsreichen Tag im Playmobil Funpark Zirndorf. Neben Rutschen, Kletteranlagen und großen Playmobilfiguren waren bei den warmen Temperaturen vor allem die Wasserspielanlagen gefragt.

Das Besondere an der Fahrt war, dass die drei Kindergruppen im Park erstmals unter Leitung der drei Paten Conner Grosche, Tabea Hock und Laurenz Nöth betreut wurden. Die elf- und zwölfjährigen Paten hatten dabei die Aufgaben, den Tagesablauf in Absprache mit ihren Gruppenkindern zu organisieren, die Kinder zu unterstützen, und auf deren Sicherheit zu achten.

Aufgabe gut gemeistert

Unterstützt wurden sie dabei von den drei ehrenamtlichen Betreuern Birger-Daniel Grein, Nicole Lotz und Adelina Kalenski. Den Paten gelang die Aufgabe sehr gut und alle beteiligten hatten viel Spaß.

Am Montag dieser Woche wurde es dann erneut kreativ. Wieder beim Künstler Tommy Kies lernten zehn Kinder zwischen sechs und elf Jahren Möglichkeiten der kreativen Glasgestaltung kennen.

Hübsche Schmuckstücke gefertigt

Zuerst wurden Gläser mit speziellen Glasfarben bemalt. Die Motivvielfalt reichte von Muster über Speiseeis bis zur Blumenwelt.

Zweites Werk waren Glasanhänger. Dazu wurden auf einer kleinen farbigen Glasplatte verschiedene bunte Glasbruchstücke positioniert. Das Ganze wurde mit einer durchsichtigen Glasplatte abdeckt.

Im speziellen Ofen verschmolzen die Glasteile anschließend in einem mehrstündigen Prozess zu den Schmuckanhägern. Im Anschluss an die praktische Arbeit faszinierte Kies die Kinder mit einer Vorführung seiner Glaskunstherstellung an der Flamme.

Für alle Aktionen gab es von den Kindern viel Lob. sjr

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