Wertheim

Jahresabschluss CDU-Vorstand hielt traditionellen Rückblick

Vertrauen zurückgewinnen

Archivartikel

Wertheim.Der Vorstand des CDU-Stadtverbands Wertheim traf sich zum Jahresabschluss im Gasthaus „Zur Rose“ in Nassig.

Im traditionellen Rückblick auf das abgelaufene Jahr standen die Wahl zum Oberbürgermeister und die Kommunalwahl im Mittelpunkt, die keine zufriedenstellenden Ergebnisse für die Partei erbrachten. „In der sehr lebendigen Diskussion kam auch das Verhalten einzelner Mitglieder zur Sprache, die sich nicht nur gegen die inhaltlichen Ziele und Wertvorstellungen der CDU eingesetzt haben, sondern aktiv gegen die Partei, insbesondere gilt dies für den Wahlkampf für den Oberbürgermeister und für die Kommunalwahl, agiert haben“, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes kritisiere dies einmütig und nachdrücklich. Er bitte den zuständigen Kreisverband zu prüfen, mit welchen Maßnahmen darauf angemessen zu reagieren sei.

Die CDU in Wertheim wolle auch weiterhin konstruktiv an der Entwicklung der Stadt Wertheim mitwirken und verlorenes Vertrauen der Bürger zurückgewinnen.

Wichtige Themen wie der Erhalt der Infrastruktur in Ortschaften und Stadt müssen angegangen werden. Dabei nimmt sie sich ihr Wahlprogramm aus der Kommunalwahl zum Maßstab.

In den Bereich der Bildung muss auch in Zukunft der Großteil unserer verfügbaren Mittel gesteckt werden. Die CDU setzt bei der frühkindlichen Bildung und Betreuung auf Qualität. Eine hochwertige, flächendeckende Förderung der Kinder ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt. Die Angebote der Schulen in Wertheim müssen zum bunten Alltag der Familien passen. „Entscheidend sind für uns die Familienfreundlichkeit und der Elternwille. Die CDU möchte dabei alle Schularten und Schulstandorte erhalten“, heißt es weiter. Für Wohngebiete stellt die CDU sich intelligente und energiesparende Fernwärmenetze mit Holzhackschnitzel ähnlich wie in Nassig vor. Aus dem alten Krankenhausareal will die CDU ein Musterwohngebiet für alle Generationen machen. „Dabei wollen wir ein Zeichen setzten mit einem zukunftsweisenden Energiekonzept. Es soll mehr Energie erzeugt als verbraucht werden. Das Bahngelände muss besser an die Stadt angebunden werden – der nächste logische Schritt in der Stadtentwicklung“, ist in dem Schreiben zu lesen.

Diese Themen sollen im Mittelpunkt der turnusmäßigen Mitgliederversammlung stehen, mit der der CDU-Stadtverband am 16. Januar seine Arbeit im neuen Jahr 2020 beginnen möchte. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Kreisvorsitzende, Prof. Dr. Wolfgang Reinhard, Ehrungen vornehmen. Vorträge über Sachthemen und Besuche von Einrichtungen, wie erst kürzlich bei der Polizeiakademie auf dem Reinhardshof, werden Berücksichtigung im Jahresprogramm finden. Der CDU-Stadtverband möchte in den kommenden Jahren vor allem Wertheimer Ortschaften präsent sein und deren Anliegen vertreten. cdu

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