Wertheim

Jahrestagung Vertreter der Deutschen Ferienstraßen, des ADAC und des Deutschen Tourismusverbands im Wertheim zusammengekommen

Über die Zukunft der Ferienstraßen

Archivartikel

Wertheim bildete am Dienstag und Mittwoch die Kulisse für die Jahrestagung der Vertreter aller Deutschen Ferienstraßen.

Wertheim. Die Stadt an Main und Tauber ist immer eine Reise wert – davon konnten sich die zahlreichen Vertreter der Deutschen Ferienstraßen, der Deutschen Zentrale für Tourismus, des ADAC und des Deutschen Tourismusverbands (DTV) am Dienstag und Mittwoch ein Bild machen. Sie trafen sich in Wertheim zu ihrer Jahrestagung.

Anlass war die erste Erwähnung der Deutschen Alpenstraße vor 140 Jahren. Im nächsten Jahr feiert die Romantische Straße ihr 70-jähriges Bestehen und Ferienstraßen.info wird zehn Jahre.

Es ist bereits das zweite Treffen dieser Art, das neben einem Informationsaustausch zum Ziel hat, die Bedeutung der Ferienstraßen in der heutigen Zeit zu klären und Antworten auf die Fragen zu finden, wie es weiter geht und was verbessert werden kann, um interessant zu bleiben. „Auch die Vernetzung zur gemeinsamen Vermarktung ist ein Schwerpunkt der Tagung“, so Christiane Förster, Geschäftsführerin der Tourismus Region Wertheim GmbH. Im großen Rund des Wertheimer Sitzungssaals saßen unter anderem die Geschäftsführer der Gesellschaften oder Vereine beispielsweise der Route der Rheinromantik, der Deutschen Alleenstraße, der Deutschen Weinstraße oder der Porzellanstraße.

Wege nach Wertheim

„Viele Wege führen nach Rom, aber ganz viele Wege und Straßen führen auch nach Wertheim“, so Wertheims Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez. Er unterstrich in seiner kurzen Ansprache die Bedeutung Wertheims als Schnittpunkt der Weinstraße im Taubertal, der Deutschen Fachwerkstraße der Romantischen Straße und der Route der Genüsse. In knappen Worten stellte er den Anwesenden die Kreisstadt vor und verwies neben dem Wertheim Village als Werbeträger und der Burg als Aushängeschild auf die Glasindustrie. „Wertheim ist Glasstadt. Wir haben eine große Historie im Bereich der deutschen Glasindustrie und gehören dennoch nicht zur Deutschen Glasstraße – das wär geografisch auch nicht ganz einfach“, sagte Herrera Torrez schmunzelnd.

Den Tourismus bezeichnete er als wichtiges Standbein, das man nachhaltig stärken wolle. So stellt die Stadt pro Jahr rund 350 000 Euro für die eigene Tourismusgesellschaft zur Verfügung.

Neben dem Vortrag „Themen- Ferienstraßen – Quo Vadis?“ von Klaus-Peter Hausberg, Geschäftsführer Ferinstraßen.info, bildete der Vortrag von Christiane Förster einen weiteren Bestandteil der Tagung. Die Geschäftsführerin berichteteausführlich über die erfolgreiche Etablierung der neuen Themenstraße „Route der Genüsse“.

Übrigens widmeten sich die Vertreter aus ganz Deutschland nicht nur dem theoretischen Austausch, sondern besuchten unter anderem das Wertheim Village und verbrachten laut Aussage Iris Hegemanns vom DTV einen sehr angenehmen Abend auf der Wertheimer Burg.

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