Wertheim

Gute Sache Fleißige Helfer unterstützten Kriegsgräberfürsorge

Über 7000 Euro kamen zusammen

Wertheim.Auch im vergangenen Jahr haben sich wieder zahlreiche freiwillige Helfer in Wertheim in den Dienst der guten Sache gestellt und Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Das teilt die Stadt in einer Presseerklärung mit. Durch den engagierten Einsatz von Kindern und Jugendlichen, Mitgliedern verschiedener Vereine, Hilfs- und Rettungsorganisationen, aber auch von Kommunalpolitikern kamen exakt 7018,69 Euro zusammen.

Für dieses stolze Ergebnis bedankt sich nun Thomas Faul, Geschäftsführer des Bezirksverbandes Nordwürttemberg im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in einem Schreiben an Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und die Ortsvorsteher der beteiligten Ortschaften. Auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dürfe nichts darüber hinwegtäuschen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit sei. „Nichts mahnt so klar und deutlich gegen das Vergessen und für den Erhalt des Friedens wie ein Soldatengrab, schreibt Faul. Mit dem in Wertheim gesammelten Geld können nach Aussage des Geschäftsführers 700 Gräber ein ganzes Jahr gepflegt werden.

Folgende Vereine, Gruppen und Initiativen aus Wertheim haben an der Sammlung aktiv mitgewirkt: In der Kernstadt waren wieder Schülerinnen und Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums mit Sammelbüchsen unterwegs und baten um Spenden. Im Ortsteil Bettingen waren das DRK und die Jugendfeuerwehr, in Dertingen der Wein-, Obst- und Gartenbauverein im Einsatz. In Dietenhan sammelten vier Kinder, in Dörlesberg sieben Schüler.

In Grünenwört stellte sich die Jugendgruppe erneut in den Dienst der guten Sache, zusätzlich ging anlässlich des Volkstrauertages eine Spende ein. In Höhefeld sammelte die die Freiwillige Feuerwehr, in Mondfeld waren Mitglieder der Faschings- und der Kerwegesellschaft, des Clubs Linsenrainer, der Feuerwehr, des Sängerbundes und der Katholischen Frauengemeinschaft unterwegs. Angehörige der Reservistenkameradschaft sammelten in Nassig, während in Sachsenhausen der Ortschaftsrat, in Sonderriet die Jugendfeuerwehr und in Waldenhausen vier Schüler aus dem Dorf unterwegs waren.

Der 1919 gegründete Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflegt heute auf 832 Friedhöfen in 46 Ländern die Gräber von etwa 2,8 Millionen Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft. stv

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