Wertheim

Handball HSV Main-Tauber spielt heute beim TV Ochsenfurt

Trainer fordert klare Leistungssteigerung

Der HSV Main-Tauber spielt in der Handball-Bezirksliga Südwest Unterfranken am heutigen Samstagum 18 Uhr beim TV Ochsenfurt

„Ich erwarte eine klare Leistungssteigerung von der Mannschaft. In Höchberg sind wir zuletzt gerade noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Wir dürfen aber nicht darauf vertrauen, dass das jedes Mal so läuft.“ so HSV Coach Konrad Michel vor der Partie in Ochsenfurt.

Dass die Hausherren keine Laufkundschaft darstellen, bewiesen sie schon im vergangenen Jahr. Obwohl die Ergebnisse letztendlich recht deutlich für Wertheim sprachen, tat man sich in beiden Partien schwer und tütete den Erfolg jeweils erst in der Schlussviertelstunden ein.

Zitterpartie vermeiden

Ausgerechnet in dieser hatte man zuletzt aber immer wieder Probleme. Um sich eine erneute Zitterpartie zu ersparen, dürfte der Schlüssel vor allem in der Konstanz liegen. Schließlich schaffte es der Meister in dieser Saison noch nicht, seinen Ansprüchen gerecht zu werden und seine Gegner über 60 Minuten zu dominieren. Immer wieder schlichen sich Schwächephasen ein, die den HSV schon Punkte kosteten.

Zwar hatte man zuletzt nur eine dünne Kaderdecke zur Verfügung, als Ausrede darf dies jedoch nicht herhalten. Ob die Personalsituation sich bis zum Wochenende verbessert ist mehr als fraglich. Mit Marcel Michel, Luis Eichelbrönner und Daniel Wießler fehlen mindestens drei Akteure. Coach Michel muss daher vor allem in der Defensive improvisieren. Die Hauptaufgabe wird es sein, Florian Schuler und Christoph Roth, die Toptorschützen der Gastgeber, in den Griff zu bekommen.

Weiterhin gilt es das zuletzt schwache Rückzugsverhalten zu verbessern und selbst mehr Tempo nach vorne zu machen. Sollte dies über die komplette Spielzeit hinweg gelingen, stehen die Chancen gut zwei Punkte aus Ochsenfurt mitzunehmen.

Nichts anderes ist das erklärte Ziel von HSV Trainer Michel: „Wir müssen am Wochenende gewinnen. In den Auftaktspielen war bei uns viel Licht und Schatten zu sehen, zu Saisonbeginn ist das jedoch nicht unbedingt ungewöhnlich. Die Hälfte der Hinrunde ist jetzt fast vorbei und ich erwarte, dass wir nun mehr Konstanz in unser Spiel bringen. Ich hoffe, dass die Partie gegen Höchberg ein kleiner Weckruf war und wir wieder konzentrierter zu Werke gehen. Die Qualität ist ohne Frage da. Nun liegt es an uns, diese nicht nur phasenweise aufblitzen zu lassen.“ mm

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