Wertheim

Biomüll Festfrieren im Winter verhindern

Tipps für die Tonne

Main-Tauber/Main-Spessart-Kreis.Kuchen- und Gartenabfalle sind oft sehr feucht und können bei Frost in der Biotonne festfrieren. Deshalb kann es vorkommen, dass die Tonnen nicht oder nur teilweise geleert werden. Aber auch wenn das Falsche in der Tonne ist, bleibt sie stehen.

Wie nutzt man die Biotonne also richtig? Unter www.biokönner.de erhalten Interessierte viele Informationen. Es wird unter anderem geklärt, was in die Biotonne gehört und was draußen bleiben muss.

Ein paar Tipps für die Tonne: Die Biotonne an einen geschützten, möglichst frostfreien Standort aufstellen (Garage, Carport oder Hauswand) und erst kurz vor der Leerung bereitstellen. Die leere Tonne sollte mit zerknülltem Zeitungspapier ausgelegt werden und erst grobes trockenes Material, wie Reisig, hineingefüllt werden.

Nasse Abfälle am besten erst abtropfen lassen und sie anschließend in Zeitungspapier einwickeln. Ab und zu eine Lage zerknülltes Zeitungspapier oder trockene Gartenabfalle untermischen.

Bei Frost sollte nicht mit harten Gegenständen an die Tonne geklopft werden, um die Bioabfälle loszueisen. Der Kunststoff wird bei großer Kälte spröde. Es besteht die Gefahr, dass die Abfallbehälter brechen

Zum Einschlagen sollte unbedingt nur Zeitungspapier oder Papiertüten verwendet werden.

Beutel aus sogenannten Biokunststoffen sind für die Kompostierung ungeeignet. Im Handel werden Müllbeutel als Biomüllbeutel mit der Bezeichnung „kompostierbar“ oder „biologisch abbaubar“ angeboten. Die Beutel aus diesem Material verrotten aber nicht schnell genug und verhalten sich in der Kompostieranlage wie Störstoffe, die aussortiert werden müssen. Außerdem sind sie von herkömmlichen Plastiktüten dort kaum zu unterscheiden.

Leider werfen viele Bürger immer noch zu viele wertvolle organische Ressourcen einfach in die Restmülltonne.

In der braunen Tonne gesammelt, kann dabei aber hochwertiger Kompost und Blumenerde daraus erzeugt werden. pm

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