Wertheim

Ortschaftsrat Wessental Nicht abgearbeitete Punkte aus dem Haushaltsjahr 2020 wieder auf den Plan für 2021 gestellt

Sanierung der Bergstraße erwünscht

Archivartikel

Zentraler Punkt der kurzen Ortschaftsratssitzung in Wessental waren die Haushaltsmittelanforderungen für 2021.

Wessental. Der Ortschaftsrat in Wessental beschloss am vergangenen Freitag die Mittelanforderungen für das Haushaltsjahr 2021 einstimmig.

Ortsvorsteher Roland Hildenbrand blickte vor der Entscheidung auf die bislang umgesetzten Anforderungen im Haushaltsjahr 2020 zurück. Von den fünf beantragten Maßnahmen wurde 2020 lediglich die Verlegung des Spielplatzes in den Ortsmittelpunkt erledigt. „Der neue Spielplatz ist sehr gut gelungen“, lauetet sein Resümee. Der Spielplatz werde bereits rege genutzt, auch von Familien aus der näheren Umgebung.

Mauerhöhe wird geprüft

Der Spielplatz sei inzwischen abgenommen. Noch offen sei lediglich die Prüfung, ob die Mauerhöhe des Spielplatzes am Weg von der Bushaltestelle nach oben ausreichend ist. Die Mauer könnte eventuell zu niedrig sein, so dass die Gefahr besteht, dass kleine Kinder darüber klettern und auf die Straße rennen könnten. Aus diesem Grund wird der Spielplatzprüfer noch ermitteln, ob an der entsprechenden Stelle ein Geländer angebracht werden muss.

Weil weitere Punkte aus dem laufenden Haushaltsjahr noch nicht umgesetzt wurden, hat der Ortschaftsrat man diese in gleicher Priorität für 2021 erneut beantragt.

So steht auf Platz eins die Erneuerung von Straßen und Gehwegen, beispielsweise in der Bergstraße. Hier gab es zwar Flickteerungen, diese sei aber nach Meinung des Gremiums durch Witterungseinflüsse wieder beschädigt. Diese Beschädigungen am Wegesrand stellen laut Ortsvorsteher eine sehr große Unfallgefahr für Radfahrer und Fußgänger da. Der Weg gehört unter anderem zum „Sportiven Radweg“. Wie Hildenbrand berichtete, wurde er dieses Jahr deutlich stärker von Radlern genutzt, als in den Vorjahren. Es habe in der Straße leider auch schon einen Radunfall gegeben. Auch Wandergruppen seien viel mehr unterwegs als in den Vorjahren und nutzten auch diesen Weg, erklärte er.

Auf Platz zwei der Haushaltsanforderungen für 2021 steht die Ausbesserung der Randsteine und Kanaldeckel im Kirchenweg. Auf Rang drei folgt die Komplettsanierung des Feldwegs zum Gewann „Langert“. Der Zustand sei sehr schlecht, so die Räte. Viele Schäden seien durch die Ausbreitung von Wurzeln entstanden. Der Weg sei mit normalen Pkw kaum noch befahrbar, dies sei aber für die Landwirte notwendig.

Auf Platz vier findet sich erneut die Bergstraße. Hier wurden Mittel zur Erweiterung der Beleuchtung beantragt. Das letzte Drittel der Straße ist nachts durch fehlende Beleuchtung dunkel.

Im Punkt Verschiedenes wurde erklärt, dass die Befestigung der Fläche an den Altglascontainern wegen fehlender städtischer Mittel noch nicht erfolgt sei. Thema der Sitzung waren auch die illegalen Ablagerungen von Grüngut und sogar Farbeimern am Häckselplatz. Der Abladende vom Grüngut habe sich inzwischen gemeldet, der Entsorger der Farbe sei unbekannt.

Der Müll sei noch nicht abtransportiert. Zuständig ist laut Hildenbrand die Stadt Wertheim, da der Platz auf deren Gemarkung liegt. Zukünftig soll ein Hinweisschild deutlich machen, was am Häckselplatz abgeladen werden darf und was nicht.

Aus Reihen der Räte wurde zudem darauf hingewiesen, dass der Feldweg hinter dem Friedhof nicht mehr befahrbar ist.

Anlieger hatten sich gewünscht, dass der Bach teilweise freigeschnitten wird, weil er stark zuwuchert. Hildenbrand verwies darauf, ein solcher Freischnitt von Bachrändern sei aus umweltrechtlichen Gründen nicht erlaubt. Er selbst könne solch ein Verbot jedoch nicht nachvollziehen. Früher habe es viel mehr Leben im Bach gegeben, durch den Bewuchs werde es im Wasser aber dunkler und es gebe somit auch weniger Leben. Der ortsvorsteher wolle nochmals prüfen lassen, welche Maßnahmen hinsichtlich des Randstreifen möglich sind.

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