Wertheim

Denkmalpflege Kilianskapelle ab September eingerüstet

Sanierung beginnt

Archivartikel

Wertheim.Die schon länger geplanten Sanierungsarbeiten an der Wertheimer Kilianskapelle, einem der wichtigsten Kulturdenkmäler der Stadt (wir berichteten), beginnen im September. Es geht zunächst vornehmlich um die Erhaltung von Natursteinelementen, der verputzten Fassadenflächen, der bleiverglasten Fensterfronten und Bereiche des Daches. Die Arbeiten sollen ab September erfolgen. Dafür wird ein Gerüst aufgebaut. Die Firma Blatz (Buchen) erhielt hier vom Bauausschuss für 65 000 Euro den Auftrag.

Die Steinmetzarbeiten werden von der Firma Boris Rycek (Würzburg) erledigt. Sie wird das Fugennetz überarbeiten, um Folgeschäden zu vermeiden. Zudem werden die Kreuzblumen aus Betonguss, die in den siebziger Jahren angebracht wurden, durch Naturstein ersetzt. Am Westteil der Kapelle werden Teile gesichert, deren Standsicherheit gefährdet ist.

Michael Althaus (CDU) stellte in der Aussprache die Frage in den Raum, wie man das Gebäude besser nutzen könne. Möglicherweise sei die Kapelle als Trauungsort für Hochzeitspaare oder kleinere Veranstaltungen geeignet. Stadtbaumeister Armin Dattler sprach von „vielen wilden Ideen“, die es gegebn habe. Bisher habe man aber letztlich niemanden gefunden, der diese Ideen umsetzt.

Auf Nachfrage von Brigitte Kohout (SPD) erklärte Benedikt Kleiser vom Referat Hochbau, dass die Sanierungsarbeiten an der Kilianskapelle mit insgesamt 275 000 Euro bezuschusst werden. An der Stadt bleiben 175 000 Euro hängen.

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