Wertheim

Kultur Kloster Bronnbach wartet mit Sonderführungen auf / Fürst Konstantin Alois zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg berichtet

Rückblick mit Augenzwinkern

bronnbach.Auf die Spuren der Mönche und ihres Wirkens in den Gebäuden der Klosteranlage begibt sich die Führung „Vom Beten und Arbeiten der Klosterbrüder“ am Freitag, 11. Oktober, um 18 Uhr unter der Leitung von Kurt Lindner.

Auf einem eineinhalbstündigen Rundgang durch den Kreuzgang, die Kirche, den Dachstuhl, den Klosterhof und den Abteigarten erhalten die Teilnehmer einen Einblick in das Alltagsleben, den Glauben und die Baukunst der Mönche.

Der Alltag der Mönche und Laienbrüder war durch die harte Arbeit geprägt, die das entbehrliche Leben an einem abgeschiedenen und wasserreichen Ort mit sich brachte. Diese harte Arbeit war ein Teil der Askese, wie sie das Motto des Hl. Bernhard vorsah. „Ora et labora“- Bete und Arbeite, dies war der Grundsatz, dem die Zisterzienser in allem folgten.

Eine besondere Führung des Bronnbacher Kultouren-Programms findet am Dienstag, 15. Oktober, um 16 Uhr statt. Seine Durchlaucht, Fürst Konstantin Alois zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg führt durch die Anlage und berichtet unterhaltsam und mit viel Augenzwinkern von seinem Leben im Schloss Bronnbach. Das Kloster war in der Zeit von 1803 bis 1986 im Besitz der Fürstenfamilie zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg.

Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg wuchs im Kloster Bronnbach auf und verbrachte mit seiner Familie viele Jahre in der Klosteranlage. Zwar sind die Räume nicht mehr mit ihrer Inneneinrichtungen erhalten, aber anhand von eigenen Erlebnissen und alter Fotografien wird der Fürst unterhaltsam das Leben in Bronnbach veranschaulichen und seine Erläuterungen mit zahlreichen Anekdoten würzen. lra

Zum Thema