Wertheim

Reitsport 51 Teilnehmer legten Reitabzeichen in verschiedenen Stufen ab / Mit Dressurprüfung Klasse M gehobenen Sport gezeigt

Richter zeigen sich beeindruckt

Archivartikel

Dörlesberg.Unter der Leitung und Organisation von Vicky Klenk vom Pferdehof Bischof in Dörlesberg trainierten 51 engagierte Teilnehmer für die Reitabzeichen 10,9,7,5,4 und 2 (silbernes Reitabzeichen), den sogenannten Basispass und das Longierabzeichen 5. Dafür standen in den letzten Monaten abwechselnd Spring-, Dressur- und Longentrainingseinheiten auf dem Tagesplan. Ein facettenreicher Einblick in Reitlehre, den Umgang und die Pferdepflege beendete jede Unterrichtseinheit.

Das Absolvieren eines Reitabzeichens eröffnet den Reitern nicht nur die Möglichkeit, auf Reitturnieren in höheren Leistungsklassen zu starten, sondern dient auch als Motivation, sich ständig im sportlichen und alltäglichen Umgang mit dem Partner Pferd weiterzubilden.

Können bewiesen

Am vergangenen Samstag war es dann endlich soweit. Die insgesamt 51 Teilnehmer konnten vor den Augen der anwesenden Richter Silvia Stilling und Raimund Jemelka ihr Können in den Disziplinen Dressur, Springen, Longieren und Theorie unter Beweis stellen. Fünf der Prüflinge absolvierten sogar gleich zwei Abzeichen an diesem Tag.

Beim Basispass, der Grundlage der Reitabzeichen-Ausbildungsskala, müssen die jungen Reiter von der Pferdeernährung, Haltung bis hin zur Anatomie ein breites Wissen nachweisen. Neben der Theorie ist beim kleinen Reitabzeichen (RA5) eine Dressur- und Springprüfung der Leistungsklasse E zu absolvieren. Das große Reitabzeichen (RA4) verlangt neben gehobenem Theoriewissen wie beispielsweise Hilfengebung beim Reiten, das Bestehen einer Dressur- und Springprüfung der Leistungsklasse A.

Pferd vorführen

Alle Prüflinge mussten zudem ein Pferd vorführen, wie es unter anderem bei Stutenleistungsprüfungen verlangt wird. Das Reitabzeichen 2 wurde dressurspezifisch abgelegt. Die Reiterin zeigte hier eine Dressurprüfung der Klasse M. Dabei handelt es sich bereits um gehobenen Sport.

Das Longierabzeichen besteht ebenfalls aus zwei Teilprüfungen, der Theorie und der praktischen Prüfung, in der mit dem Pferd an der Longe gearbeitet wird.

Auch die „Kleinen“ konnten in diesem Jahr ihr Können wieder unter Beweis stellen und zeigten stolz ihr erlerntes Können. Die jüngste Teilnehmerin in diesem Jahr feiert im Oktober ihren fünften Geburtstag und war am Ende sichtlich stolz auf ihre Leistung.

Die Richter konnten am Ende der Prüfung den Absolventen zu ihren hervorragenden Leistungen und der vorbildlichen Ausbildung durch ihre Trainer gratulieren. Sie betonten, dass die jungen Reiter in diesem Sport lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Lobende Worte

Auch Vicky Klenk fand noch einmal lobende Worte und richtete ihren Dank an alle Helfer, Teilnehmer und ihre Familie. Besonderen Dank sprach sie den Trainern, Gerd Seitz (Springen), Maren Eifler (Dressur) und Sabine Schmieg (Theorie und Dressur) aus, welche die Prüflinge im theoretischen sowie im praktischen Teil gemeinsam mit ihr über die letzten Monate schulten und unterrichteten.

Bei einem reichhaltigen Buffet und einer leckeren Kürbissuppe tauschten sich Prüflinge, Trainer und Richter noch lange über den erfolgreichen Tag aus. dk

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