Wertheim

Freizeit Das Wertheimer Schwimmbad ist ab Montag wieder geöffnet / Es gelten Sicherheitsmaßnahmen / Zwei-Schicht-Betrieb

Nur 1000 Besucher zur gleichen Zeit erlaubt

Bestenheid.Lange haben alle Freibadfans auf diesen Tag gewartet. Nun öffnet das Freibad in den Christwiesen am kommenden Montag, 22. Juni, wieder seine Tore für alle Badefreudigen, wie die Stadtwerke Wertheim in einer Presseerklärung mitteilen. „Dabei haben alle Badegäste und das Bäderpersonal allerdings einige Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu beachten“, informiert Thomas Beier, Geschäftsführer der Bädergesellschaft, der diese gemeinsam mit dem Schwimmmeister Ingo Ortel vorstellte.

Laut dem veröffentlichten Betriebs- und Hygienekonzept ist es maximal 1000 Badegästen gestattet, sich zur gleichen Zeit im Freibad aufzuhalten. In den vergangenen Jahren waren an Spitzentagen bis zu 3000 Besucher im Freibad.

Grundsätzlich findet der Badebetrieb dabei zunächst in zwei Zeitblöcken statt. So gibt es die Möglichkeit, das Freibad von 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr und von 15.30 Uhr bis 20.00 Uhr zu besuchen. Das Wasser ist dabei 15 Minuten vor Ende des jeweiligen Zeitblockes zu verlassen.

„Wir empfehlen den Gästen daher, sich vor dem Besuch des Bades über den aktuellen Stand der Freibadbesucher zu informieren“, so Ingo Ortel. Dafür wird auf der Homepage der Bädergesellschaft Wertheim unter www.schwimmbad-wertheim.de eine Ampel installiert, anhand derer abgelesen werden kann, wie stark das Freibad aktuell frequentiert ist.

Eine Garantie dafür, dass es beim Besuch des Bades nicht zu Wartezeiten kommt, kann trotz alledem nicht gegeben werden. Vor dem Betreten des Bades haben sich alle Besucher auf dem dafür bereitgestellten Formular zu registrieren. Die Gäste werden gebeten, entsprechendes Schreibmaterial mitzubringen.

Formular muss ausgefüllt werden

Das Besucherformular wird ebenfalls auf der Webseite der Bädergesellschaft veröffentlicht und kann so auch zu Hause ausgefüllt und mitgebracht werden. Außerdem wird empfohlen, das Eintrittsgeld an der Kasse passend zu bezahlen oder eine 10er-Karte zu erwerben. Saisonkarten werden in dieser Badesaison nicht angeboten.

In der Kassenzone sowie im Freibad selbst gelten die vorgeschriebenen Abstandsregelungen. Die Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken sind grundsätzlich geöffnet. Die Nutzung der Rutschen sowie des Sprungbeckens inklusive Sprungtürme wird in regelmäßig Abständen unter Aufsicht möglich sein. Es dürfen sich dabei bis zu 100 Personen im Schwimmer- und bis zu 200 Personen im Nichtschwimmerbecken aufhalten.

„Wir bitten unsere Gäste, die dafür vorgesehenen und bereitgestellten Armbänder anzulegen. So können wir die Anzahl der Schwimmer in den jeweiligen Becken regulieren“, informiert der Schwimmmeister. Beim Verlassen des Beckens ist das Armband wieder in den Behälter zurückzulegen.

Im Planschbecken haben die Eltern die Aufsichtspflicht über ihre Kinder und haben darauf zu achten, dass die Abstandsregelungen eingehalten werden. „Aus Sicherheitsgründen können einige Anlagen, wie die Sammelumkleiden, das Beachvolleyballfeld und die Sprudelbank, nicht genutzt werden. Die sanitären Anlagen sind grundsätzlich geöffnet“, so Ingo Ortel weiter.

„Wir als Bädergesellschaft sind verpflichtet, die vom Land vorgegebene Richtlinie umzusetzen und bitten alle Besucher um Verständnis. Wir freuen uns, wenn auch etwas verspätet, auf eine erfolgreiche Freibadsaison“, so Thomas Beier. pm

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