Wertheim

Mais im 4-Blatt-Stadium

Nitratproben ziehen

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) schreibt beim Anbau von Mais in Problem- und Sanierungsgebieten vor, dass im Frühjahr der Stickstoffgehalt im Boden bestimmt und dieser Analysewert in der Düngebedarfsberechnung berücksichtigt wird. Dabei ist eine späte Bodenprobenahme ab dem 4-Blatt-Stadium des Maises vorgesehen. Die Durchführung der Stickstoffdüngung muss spätestens zwei Wochen nach dem Vorliegen der Messergebnisse durchgeführt werden; andernfalls ist eine erneute Probenahme nötig.

Wie bei allen Bodenproben für den NID, müssen auch jene von Maisflächen nach dem Ziehen sofort in den gekühlten Styroporboxen verschlossen und umgehend eingefroren werden. Diese erhalten die NID-Teilnehmer jeweils direkt vom beauftragten Labor zugeschickt.

Das Landwirtschaftsamt unterstützt den NID bei Maisanbau auch in diesem Jahr durch die Betreuung der beiden bekannten Sammelstellen in Bad Mergentheim, Wachbacher Straße 52, und in Tauberbischofsheim beim Technischen Kreishaus in der Wellenbergstraße 8 (in der Garage hinter dem Gebäude). Dort werden Gerätschaften für die Probenahme ausgegeben und die Bodenproben angenommen.

Die Sammelstellen sind für die Annahme der Bodenproben von Maisflächen in Tauberbischofsheim und in Bad Mergentheim von 13. bis 19. Mai jeweils von 9 bis 10 Uhr und von 15.30 bis 17 Uhr geöffnet. In Bad Mergentheim wird telefonische Voranmeldung erwünscht. Bodenproben können nur zu diesen Zeiten angenommen werden. Zusätzlich können an den Sammelstellen auch Wirtschaftsdüngerproben und Grunduntersuchungsproben abgegeben werden. Sollte es zu erheblichen witterungsbedingten Verzögerungen bei der Entwicklung der Maisbestände kommen, wird der Annahmezeitraum möglicherweise verlängert. Auskünfte dazu erteilt das Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Main-Tauber in Bad Mergentheim, Telefon 07931/48276328, -6324, -6316. lra

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