Wertheim

OB-Wahlkampf Kandidat Wolfgang Stein präsentierte seine Ziele in Höhefeld

Neue Baugebiete familienfreundlich vermarkten

Höhefeld.Von einer Wahlveranstaltung des OB-Kandidaten Wolfgang Stein ging uns folgender Bericht zu: „Bauen und Wohnen war ein zentrales Thema der Vorstellung von OB-Kandidat Wolfgang Stein in Höhefeld. Viele Bürger waren zu seiner Veranstaltung in die Gaststätte „Adler“ gekommen.

Die ausgeprägte Dorfgemeinschaft sei ein großer Pluspunkt von Höhefeld, beschreibt Wolfgang Stein seine Eindrücke. Die 2008 neu gebaute Halle trage als Treffpunkt für vielfältige Aktivitäten dazu bei. „Wer hier lebt, tut das gerne und möchte auch hier bleiben.“ Deshalb entstehe in Höhefeld derzeit ein neues Baugebiet. „Die Bevölkerung erwartet zu Recht, dass dort junge, einheimische Familien die Möglichkeit haben, preiswert Bauland zu erwerben. Als Oberbürgermeisterkandidat ist es mir wichtig, dass wir diese Wünsche bei der Kalkulation der Grundstücke künftig noch besser herausarbeiten.“ Schon heute würden die Baugrundstücke zum Selbstkostenpreis angeboten, erklärt Stein. „Junge Menschen aus Wertheim sollen ihre Wohnbedürfnisse in Ihrer Heimat realisieren können.“ Deswegen sei die Stadt nicht nur im Einfamilienhausbereich, sondern auch im Geschosswohnungsbau sehr aktiv. „Die 45 Einheiten auf der Bestenheider Höhe waren in kurzer Zeit weg, hier laufen die Vorbereitungen für einen zweiten Bauabschnitt“, so Stein. „Insgesamt 130 Wohnungen sind in Wertheim gerade im Bau, weitere 150 in Planung. Diesen Takt will ich beibehalten. Ich bin nicht der Typ, der nur Konzepte fordert. Ich arbeite umsetzungs- und ergebnisorientiert.“

Damit findet Wolfgang Stein Anerkennung. Bei ihm wisse man was man bekäme, sagt eine Besucherin. „Wolfgang Stein hat bewiesen, dass er OB kann“, sagte Udo Beck. „Er weiß, wovon er spricht, hat die fachliche Kompetenz und Netzwerke quer durch alle Parteien – von Tauberbischofsheim bis Stuttgart.“ Bei wichtigen Projekten wie Krankenhaus oder Polizeihochschule habe die Stadt davon profitiert.

Ein Besucher fragte nach dem angeblich zu frühen Wahltermin. Stein klärte auf: „Das Gesetz gibt einen engen Korridor für den Wahltermin vor. Der 3. Februar liegt in diesem Korridor. Seit acht Jahren ist bekannt, dass die Amtszeit in diesem Frühjahr abläuft.“ Warum sich Mitbewerber erst im Januar aus der Deckung wagten, könne er nicht beurteilen. Es habe ihn gewundert, dass ein Mitbewerber nach eigener Aussage im vergangenen Jahr mehrfach in Wertheim gewesen sei, aber dennoch so spät die Bewerbung abgegeben hat.

„Bei mir gab es keinen Grund zu zögern, meine Bewerbung ist eine Herzenssache. Ich habe die Zeit genutzt, die alle Bewerber hatten und habe mich vorbereitet“, so der OB-Kandidat.