Wertheim

Offizielle Übergabe in Dietenhan Ortschaft kann weitere Einwohner aufnehmen / OB Markus Herrera Torrez will neben Neuausweisung auch Investitionen in Ortskerne

Mit letzter Erweiterung ist Baugebiet abgeschlossen

Dietenhan.Fast hatte es den Anschein, als würden die Verantwortlichen mit der Sonne um die Wette strahlen, als am Donnerstag der vierte Abschnitt des Wohnbaugebiets „Röte II“ in Dietenhan offiziell übergeben wurde. Mit dieser letzten Erweiterung um weitere neun Bauplätze ist die Gesamterschließung des Wohnbaugebietes in der Ortschaft im Wertheimer Osten nun abgeschlossen.

„Die Ortschaften sind ein fester Bestandteil der Großen Kreisstadt“, betonte Wertheims Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez in seiner Ansprache. Die gemeinsame Entwicklung der Ortschaften sei daher ein wichtiges Ziel der nächsten Jahre. Und da seien Neubaugebiete „ein elementarer Schritt, der dazugehört“. Dabei sei allerdings auf eine Ausgewogenheit von Neuausweisungen und Investitionen in den Altort zu achten.

Die Ortschaft Dietenhan sei dafür beispielhaft: Mit nun 330 Einwohnern sei die Einwohnerzahl in den letzten zehn Jahren um mehr als 18 Prozent gestiegen. Dafür müssten jedoch auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen: Nach 3,5 Millionen (2018) und 3 Millionen (2019) seien im kommenden Haushalt rund 4,4 Millionen an Investitionen in die Ortschaften geplant.

Dietenhaner sind stolz

Im Namen des Gremiums dankte der stellvertretende Ortschaftsrat Frank Helm allen Beteiligten für die „unheimlich gute Zusammenarbeit“ mit Verwaltung und den beteiligten Firmen. Die Dietenhaner seien stolz auf die neue Straße. „Jeder, der mitgewirkt hat, ist ein Ehren-Dietenhaner geworden“, so Helm augenzwinkernd.

Auf die genauen Details der Erschließung ging Thomas Rutschmann, Technischer Leiter des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung, näher ein (siehe Info-Kasten). Besonders betonte Rutschmann, der bereits für die beiden vorherigen Abschnitte verantwortlich war, dass aufgrund des sparsamen Querschnitts wenig Fläche versiegelt worden sei. Auch der neue Wendehammer sei mit nun 16 Metern deutlich besser als das früher angelegte Provisorium. Dass zusätzlich noch sechs Stellplätze angelegt wurden, sei umso schöner. Gegen Starkregenereignisse sei an der nördlichen Grenze zu den Weinbergen ein Fanggraben mit unterirdischem Ablauf angelegt worden. „Das Geld ist gut angelegt“, versicherte Rutschmann abschließend. kg

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