Wertheim

Kulturkreis Wertheim Neue kleine Konzertreihe „Wertheimer Kultursommer 2020“ ins Leben gerufen / Start: Sonntag, 28. Juni im Schlösschen im Hofgarten

„Le Grand Tango“ ist das Motto von „Sonoda & Blido“

Archivartikel

Wertheim.Nachdem es wieder möglich ist, unter bestimmten Bedingungen Konzerte zu veranstalten, hat der Kulturkreis Wertheim kurzfristig eine kleine Konzertreihe „Wertheimer Kultursommer 2020“ aufgelegt. Das erste Konzert findet schon am kommenden Sonntag, 28. Juni, statt. Das Duo „Sonoda & Blido“ spielen unter dem Motto: „Le Grand Tango“ ab 17 Uhr im Schlösschen im Hofgarten.

Auf dem Programm stehen Werke von Haydn (Cellokonzert Nr. 1 C-Dur, 1. Moderato), Brahms (Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur, Opus 99), Ligeti (Sonate für Violoncello solo), Schumann (Adagio und Allegro, Opus 70) und zum Schluss „Le Grand Tango“ von Astor Piazzolla.

Grundlage für die Durchführung dieser Veranstaltung ist die Corona-Verordnung-Veranstaltungen der Landesregierung Baden-Württemberg und das Hygienekonzept des Kulturkreises Wertheim.

Spezielles Hygienekonzept

Aufgrund der Verordnung steht nur ein begrenztes Kartenkontingent von rund 35 Plätzen zur Verfügung. Die Sitzplätze werden vom Veranstalter zugewiesen und namentlich gekennzeichnet. Familien und Personen, die in einem Haushalt leben, können zusammensitzen. Ansonsten wird zwischen den Zuhörern ein Mindestabstand eingehalten. Die Karten müssen vorab bestellt und bezahlt werden. Namen, Telefonnummer und Adresse der Zuhörer werden erfasst. Desinfektionsmittel steht beim Betreten des Schlösschens zur Verfügung. Bis zur Einnahme der Sitzplätze besteht Maskenpflicht. Beim Verlassen des Schlösschens besteht Maskenpflicht. Ein Getränkeausschank kann nicht angeboten werden.

Die Künstler

Die japanische Pianistin Naoko Sonoda hat an der Toho-Gakuen Musikhochschule Tokio und an der Universität der Künste Berlin bei Rainer Becker studiert. Nach dem Studium wurde sie von der Universität der Künste Berlin, sowie der Hochschule für Musik Hanns-Eisler Berlin, Franz Liszt Musikhochschule in Weimar als künstlerische Mitarbeiterin engagiert. Sie ist vielfache Preisträgerin internationaler Klavier- und Kammermusik-Wettbewerbe und konzertierte in zahlreichen Ländern Europas und Asiens. Auftritte absolvierte sie sowohl als Solistin (unter anderem mit dem Sinfonieorchester Berlin in der Berliner Philharmonie) wie auch als Kammermusik-Partnerin von Santiago Valencia Cañón und Andrei Ionita. In den letzten Jahren war Naoko Sonoda in den großen Sälen wie dem Mariinsky Theater in St. Petersburg, der Wigmore Hall in London oder dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie zu Gast. In der Saison 2018 debütierte sie als Collaborative Pianistin in der Carnegie Hall in New York, im Teatro Mayer in Colombia, weitere Recitals gab sie in Barcelona, Paris und Tokio.

Joel Blido wurde mit zehn Jahren als Jungstudent in das Pre-College der Hochschule für Musik Würzburg in die Klasse von Prof. Orfeo Mandozzi aufgenommen. 2015 wechselte er an die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar in die Klasse von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt, bei dem er derzeit einen Masterstudiengang belegt. Seit 2012 arbeitet er regelmäßig mit Prof. David Geringas, der ihn 2014 zu einem gemeinsamen Auftritt in die Berliner Philharmonie eingeladen hat. Es folgten weitere Auftritte als Duo und zwei Konzerte mit dem Maestro. Joel hat an zahlreichen Meisterkursen bei renommierten Cellisten teilgenommen. Als Solist spielte er mit Dirigenten wie Alessandro Cadario, Wolfgang Emanuel Schmidt, und Orchestern wie den Jenaer Philharmonikern sowie mit dem Rastrelli Celloquartett. Er spielte zahlreiche Konzerte in Europa, unter anderem beim Interlaken Classics Festival (Schweiz), Mozarteum Salzburg. Im August 2017 verlieh die Accademia Chigiana (Siena, Italien) ihm ein Diploma di Merito für sein außerordentliches künstlerisches Engagement.

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