Wertheim

Ausstellung Drei Werke der Kreuzwertheimer Künstlerin Antje Vega werden im Neuen Archiv ausgestellt

Kunstsommer mit rund 1500 Besuchern neigt sich seinem Ende entgegen

Archivartikel

Wertheim.In seine letzte Woche geht der Kunstsommer im Neuen Archiv auf der Wertheimer Burg. Galerist Axel Schöber hat zusätzlich zu dem allgemeinen Programm kurzfristig auch noch drei Werke der Kreuzwertheimer Künstlerin Antje Vega in die Ausstellung mit aufgenommen.

Zufrieden

Mit rund 1500 Besuchern hat der Kunstsommer Burg Wertheim wieder ungefähr die Besucherzahlen vom vergangenen Jahr erreicht. Galerist Axel Schöber ist zufrieden mit der Ausstellung. Immer mehr Gäste kommen auch von weiter her und besichtigen die Bilder, die sich in diesem Jahr ausschließlich dem Thema: „Porträtiert?“ widmen. Dabei sind nicht nur Menschen, die auf Flusskreuzfahrtschiffen in Wertheim Station machen, sondern auch andere Touristen, die sich bei einem Rundgang auf der Burg gerne in die sommerliche Galerie begeben. Zeitgenössische Kunst ist der Schwerpunkt der Ausstellung.

Eine Finissage findet am Freitag, 27. September, um 13 Uhr statt. Damit endet die Schau und ist nicht, wie ursprünglich geplant, bis um 17 Uhr geöffnet. Zuvor gibt es noch zwei Höhepunkte. Zum einen stellt die Kreuzwertheimer Künstlerin Antje Vega kurzfristig drei ihrer Werke aus. Die Zusammenarbeit sei ein Glücksfall, freut sich Schöber. Vega sei zufällig in die Ausstellung gekommen, und weil ein anderer Künstler seine Werke vorher abholen musste, sei Platz für ihre ausdrucksstarken Werke gewesen.

Ausdrucksvoller Malstil

Schöber beschreibt ihren Malstil und dabei vor allem die Augen als betörend, betend, vertieft, gedankenverloren und etwas magisch. Kein Bild gleiche dem anderen und ihr Schatz an Bildern lasse noch weitere Ausstellungen zu.

Außerdem gibt es ab Mittwoch, 25. September, eine Druckgrafik von Sonja Heller mit dem Titel: „Me, Greta“ käuflich zu erwerben. Die bekannte Künstlerin und Schöber wollen mit der Solidaritäts-Aktion „Friday for Future“ unterstützen. Vom Verkauf der Drucke gehe ein Anteil an Greenpeace, verspricht Schöber.

Wie üblich hat er wieder eine Dokumentation über den „Kunstsommer Burg Wertheim“ erstellt, die auf seiner Homepage www.art-isotope.de zugänglich ist. Darin werden die Höhepunkte der Ausstellung und weitere begleitende Texte und Beschreibungen aufgeführt. An die Stadt Wertheim sind Verbesserungsvorschläge für die kommenden Jahre gerichtet, unter anderem werden ein Fahrradständer mit Abschließmöglichkeit, touristische Wegweiser in die Stadt und zur Stadtbahn oder eine weitergehende Barrierefreiheit empfohlen.

Für das kommende Jahr plant Axel Schöber eine große Horst Janssen Ausstellung. Seine Zeichnungen und Druckgrafiken sollen von Juni bis September auf der Burg Wertheim ausgestellt werden. Dazu erhofft er sich Sponsoren. Diese große Ausstellung ist als Sonderausstellung zum 20-jährigen Bestehen der Galerie geplant.

Künstler gesucht

Eine zweite Themenausstellung „Aus dem Leben der Boote“ wird dann im August und September auf Burg Wertheim gezeigt. Hier sucht Schöber noch professionelle Künstler aus der Region, die ihre Bilder passend zum Titel präsentieren möchten. Kontakt ist unter mail@art-isotope.de möglich. mit Axel Schöber aufnehmen. mae

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