Wertheim

Gemeinderat Feuerwehrsatzung angepasst / Ehrenamtliche erhalten höhere Entschädigung

Künftig 14 Euro pro Stunde

Archivartikel

Wertheim.Allseits Lob und Dank gab es bei der Gemeinderatssitzung für Wertheims Floriansjünger. Anlass: die Neuregelung der Entschädigung für die Ehrenamtlichen, die bereitstehen, wenn es brennt oder andere Einsätze erforderlich sind.

Seit 2014 liegt die Entschädigung für die Feuerwehrleute bei 13 Euro pro Stunde. Dieser Betrag wird ab 1. Januar auf 14 Euro erhöht, wie der Gemeinderat am Montag einstimmig beschloss. Auch die pauschalen Entschädigungen für den Kommandanten, dessen Stellvertreter, die Abteilungskommandanten, die Gerätewarte, Jugendfeuerwehrwarte sowie Spielmannszug- und Stabführer werden angepasst. Den Erhöhungen zugrunde liegt der Verbraucherpreisindex, der laut Statistik um 7,6 Prozent gestiegen ist.

In der Aussprache wies Thomas Wettengel (Bürgerliste) darauf hin, dass die Erhöhung nach sechs Jahren angemessen sei. Axel Wältz (CDU) bezeichnete die Feuerwehr als „die wichtigste Bürgerinitiative der Stadt“. Richard Diehm (Grüne) schloss sich an und monierte, in der Feuerwehrsatzung sei geregelt, dass die Auszahlung der Entschädigung auf Antrag erfolgen müsse.

Stadtbrandmeister Ludwig Lermann versicherte hingegen, dies würde durchaus unbürokratisch praktiziert.

Manfred Busch (Freie Bürger) erinnerte daran, dass viele Unternehmer die Lohnfortzahlung für Feuerwehrleute gewährleisteten, wenn diese während der Arbeitszeiten alarmiert werden.

Zum Thema