Wertheim

Zusammenarbeit Mainfränkische Werkstätten übernehmen Pflege der Außenanlage

„Integration liegt uns als Unternehmen am Herzen“

Bettingen.Die Mitarbeiter der Firma Weku hatten schon lange überlegt, wie die Außenanlage des Unternehmens verschönert werden kann. Die Entscheidung bei der Auftragsvergabe gleichzeitig ein soziales Projekt zu unterstützen, stand für den Fenster- und Türenhersteller sofort fest. Denn, etwas zurück zu geben, ist dem familiengeführten Unternehmen besonders wichtig.Gegründet wurde Weku 1996 und ist seither dank qualitativ hochwertigen Kunststofffenstern, Haustüren, Garagentoren und eigenen Montagedienstleistungen stetig gewachsen.

Verein hilft

Für die Unterstützung sozialer Projekte wurde im Jahr 2017 der eigene Verein, „Weku hilft“ gegründet. Dieser Verein setzt sich für bedürftige und sozial benachteiligte Menschen ein und sammelt Spenden für unterschiedliche lokale und überregionale Projekte. Deshalb hat der Leitgedanke der Mainfränkischen Werkstätten, die Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft, die Inhaberfamilie Beuschlein und ihre Mitarbeiter spontan überzeugt.

Die Mainfränkischen Werkstätten sind ein Unternehmensverbund, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, erwachsene Menschen mit geistiger, körperlicher oder Mehrfachbehinderung in die Gesellschaft zu integrieren. Dazu gehört auch, ihnen einen geregelten Arbeitsalltag zu ermöglichen. Eine Tochterfirma ist die „Modell Integrations Gesellschaft“ (MIG) die sich unter anderem auf Garten- und Landschaftsbau spezialisiert hat.

Vor ein paar Wochen war es dann so weit. Ein Trupp der MIG stand das erste Mal vor den Türen der Ausstellung des Unternehmens Weku in Bettingen. Bepackt mit Eimern, Hacken und weiteren Gartenwerkzeugen machten sich die motivierten Mitarbeiter ans Werk. Schnell und sorgfältig beseitigten sie Unkraut und Gras aus den Steinbeeten und arbeiteten sich so durch die gesamte Außenanlage. Schon nach dem ersten Tag war eine positive Veränderung des Außenbereichs erkennbar. Die Beete wirken nun geordneter und gepflegter.

In Zukunft ist geplant, dass in regelmäßigen Abständen immer wieder nach dem Rechten geschaut werden soll, Pflanzen sollen zurückgeschnitten und Unkraut gejätet werden.

Wichtige Integration

Die beiden Geschäftsleiter Marcel und Markus Beuschlein zeigten sich begeistert. „Wir freuen uns, dass unsere Außenanlage in so guten Händen ist und wir gleichzeitig dazu beitragen konnten, die Mainfränkischen Werkstätten und ihre Mitarbeiter zu unterstützen. Die Integration von Menschen mit Behinderung jeglicher Art und Ausprägung liegt uns als Unternehmen sehr am Herzen und wir sind froh, dass es solche tollen Einrichtungen gibt“, freuten sich die beiden Geschäftsführer.

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