Wertheim

Lebenshilfe-Kreisverband

Informationen zur Vorsorgevollmacht

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Der Kreisverband der Lebenshilfe im Main-Tauber-Kreis setzt seine kostenfreien Informationsveranstaltungen zu den Themen „Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht“ fort. Wenn ein Mensch durch Krankheit, nach einem Unfall oder altersbedingt plötzlich seine Angelegenheiten nicht mehr regeln kann, stehen die Angehörigen meist vor dem Problem, wer den Betroffenen in seinen Angelegenheiten vertreten darf. Die landläufige Meinung, dass Ehegatten oder Lebenspartner sich in solchen Fällen automatisch gegenseitig vertreten, oder Eltern Entscheidungen für ihre volljährigen Kinder treffen können, ist falsch. Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmt man in gesunden Tagen, wer die rechtlichen Interessen an eigener Stelle wahrnimmt, wenn man selber nicht mehr dazu in der Lage ist. Zum pflegenden Angehörigen kann man schneller werden als man glaubt: Hirnschaden nach Unfall, Wachkoma, AltersdemenzWas passiert eigentlich, wenn die rechtliche Handlungsfähigkeit durch Unfall, Krankheit oder Behinderung eingeschränkt wird? Wer übernimmt dann die Rechtsgeschäfte? Zu diesen und anderen wichtigen Fragen rund um das Betreuungsrecht informiert der Betreuungsverein am Donnerstag, 14. November, von 19 bis 21 Uhr im Treffpunkt „Mittendrin“ am Marktplatz, Hauptstraße 43a (Eingang Manggasse). Referent ist der Geschäftsführer des Betreuungsverein der Lebenshilfe, Diplom-Päd. (Univ.) und Generationenberater Thomas Heßdörfer. Anmeldung unter Telefon 09341/1568 beim Betreuungsverein der Lebenshilfe.

Zum Thema