Wertheim

Im Freudenberger Gemeinderat notiert

Der Freudenberger Gemeinderat hat am Montag einstimmig den Bebauungsplan über die Ausweisung eines Sondergebiets für ein Feuerwehrgerätehaus und den städtischen Bauhof als Satzung beschlossen. Der Rat habe vorab bereits in nichtöffentlicher Sitzung dem Bauzeitenplan und der Reihenfolge des Bauablaufs zugestimmt habe.

Einmütig wurden zwei bereits laufende Darlehen für den Betrieb gewerblicher Art „Wasserversorgung“ zugestimmt. Dies diene zur Verbesserung der Liquidität, hieß es in der Verwaltungsvorlage dazu. Befürchtungen, dieser Schritt könne als Begründung für eine Erhöhung der Wassergebühren herangezogen werden, wurden nicht dementiert. Fachbereichsleiter Markus Tremmel gab zu dass die Verwaltung planmäßig dabei sei, die Gebühren neu zu kalkulieren. Bürgermeister Henning gab zu bedenken, „dass alle Beschlüsse, die wir gefasst haben, auf den Wasserpreis zukommen werden“. Man sei gesetzlich gezwungen, kostendeckend zu kalkulieren.

Einmütig billigte der Rat einen Bauantrag auf Nutzungsänderung für ein Kaminofenstudio und die Errichtung zugehöriger Werbeanlagen in Freudenberg.

Der Bürgermeister informierte, dass der Vorentwurf für den Bau der neuen Mainbrücke vom bayerischen Verkehrsministerium genehmigt und zusammen mit dem Entwurf für einen Staatsvertrag zwischen Bayern und Baden-Württemberg an die zuständigen Stellen in Stuttgart weitergeleitet worden ist.

Der Beweidungsvertrag für den Ortsteil Boxtal wurde auf die Schuck GbR der Schäferin Petra Schuck aus Helmstadt übertragen. In den Bestimmungen wurden kleinere Änderungen vorgenommen, so dass zum Beispiel bei Koppelhaltung die Schafe innerhalb mobiler Elektrozäune nun Tag und Nacht auf der dafür bestimmten Fläche weiden dürfen.

Weniger erfreulich war seine Mitteilung, dass die Bewerbung Freudenbergs um Aufnahme in das Aktionsprogramm „1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg“ nicht erfolgreich war. Man werde aber nicht nachlassen, so der Bürgermeister.

Ab Sonntag, 10. November müssen die Defibrillatoren für voraussichtlich zehn Tage abgebaut und zur Überprüfung eingeschickt werden.

Zwar gibt es in Freudenberg grundsätzlich keine Schredderplätze, bestätigte Lars Kaller (CDU). In Boxtal aber schon und zwar aus gutem Grund. Dort werde das von den Obstbaumwiesen stammende Material verarbeitet und damit diejenigen unterstützt, die sich um diese Bäume kümmern.

Zumindest derzeit kann auf dem Spielplatz in Wessental keine Tischtennisplatte aufgestellt werden. Mit dieser Aussage sorgte der Bürgermeister für Enttäuschung. Der Plan für die Möblierung der Fläche sei erstellt und vom Ortschaftrat genehmigt und damit gebe es vorerst keinen Platz mehr. Für die Zukunft wollte Henning die Tischtennisplatte nicht ausschließen, aber „jetzt keine Versprechungen machen“. ek

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