Wertheim

Eröffnung Neuer Betrieb im Gebwerbegebiet „Am Almosenberg“ in Bettingen / Sonnleitner will Kunden aus der Region beraten / 500 Quadratmeter Fläche

Holzhausbauer eröffnet Verkaufszentrum

Bettingen.„Pünktlich zum Firmenjubiläum ,100 Jahre Holzkompetenz/50 Jahre Holzhausbau’ haben wir für unsere Kunden und Hausbauinteressenten ein regionales Gebäude geschaffen, in dem man alle Vorzüge des Holzfertigbaues erleben und erfahren kann, möglichst ganz aus Holz“, so Gotthard Sonnleitner, Geschäftsführer und Inhaber der Firma Sonnleitner Holzbauwerke mit Sitz in Ortenburg (Niederbayern).

Die neue Niederlassung auf dem Almosenberg soll vor allem Hausbauinteressierte aus dem Rhein-Main-Gebiet dazu einladen, sich fachkundig und allumfassend zu Fragen rund um das Thema „richtig gut bauen“ beraten zu lassen.

Mit dem neuen Kundenzentrum Holzhausbau hat sich das Holzfertigbauunternehmen Sonnleitner ein weiteres Bindeglied zum Stammsitz geschaffen, direkt an der A3 unmittelbar neben dem Einkaufsmagnet „Wertheim Village“.

Das auffällige, kubische Gebäude mit Lärchenholzbohlen sowie einer großzügigen Glasfassade wirkt modern, schlicht und einladend. Der Bau nimmt nach dem Prinzip der Dreischiffigkeit die Architektur der bereits bestehenden Kundenzentren in Ortenburg und Merklingen auf. Als naturverbundener Holzhausbauer ist Sonnleitner besonders wichtig, dass sich die Gäste von Anfang an im neuen Kundenzentrum nicht nur wohlfühlen, sondern dass Hausbauinteressierte nach einem ganzheitlichen Prinzip kompetent betreut und beraten werden, so Marketingleiter Ernst Mötz beim Pressegespräch anlässlich der Eröffnung am Freitag.

Man habe besonderen Wert auf baubiologische und architektonisch Gesichtspunkte gelegt. Massivholzmöbel in teils astiger Esche bilden zusammen mit Escheböden eine angenehme Harmonie und dominieren das Erscheinungsbild des neuen Kundenzentrums. Große Dachbelichtungen sorgen – neben der riesigen südseitigen Fensterfront – für viel Tageslicht. Das gesamte Bauwerk ist innen wie außen durchweg von klaren Formen und geraden Linien sowie einer offenen, großzügigen Architektur geprägt.

Der zweigeschossige Bau plus ausgebautem Untergeschoss, der in der hauseigenen Ideenschmiede entworfen und komplett im Werk Ortenburg gefertigt wurde, bietet insgesamt rund 500 Quadratmeter Fläche und beherbergt neben dem Empfang im Erdgeschoss einen Ausstellungs- und Erlebnisbereich samt Kunden-Lounge, sowie Besprechungs- und Informationsräume im Obergeschoss. Mittlerweile werden im süddeutschen Raum bereits 30 Prozent aller Häuser in Holzbauweise gefertigt, so Sonnleitener.

Was vor 100 Jahren mit einem Sägewerk begann, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem ausgesprochenen Spezialisten für den Holzbau entwickelt. Dabei werden die einzelnen Wände im Stammwerk gefertigt und dann mit Tiefladern zum Kunden gebracht. In drei Tagen steht das Haus dann und kann von innen weiter ausgebaut werden.

Dabei wird jedes Haus individuell geplant, so Sonnleitner, nichts komme von der Stange. Um die Kunden in Wertheim gut beraten zu können, sind bereits zwei Spezialisten neu eingestellt worden, bis zu sechs Personen sollen zukünftig im neuen Musterhaus arbeiten.

Sonnleitner lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Wertheim. Vor allem Jürgen Strahlheim (Wirtschaftsförderung) und Bürgermeister Wolfgang Stein nannte er als Personen, die eine Entscheidung für den Standort Almosenberg leicht gemacht hätten.

Von den ersten Gesprächen bis zur Fertigstellung seien nur zwei Jahre vergangen, wobei man nach dem Spatenstich im März dieses Jahres Gas gegeben hat, um möglichst schnell fertig zu werden. Sonnleitner lobte auch die örtlichen Firmen, die seine Firma bei der Erstellung des Hauses unterstützt haben.

Diese seien ein echter Glücksfall gewesen. Jürgen Strahlheim freute sich, dass mit der Firma Sonnleitner ein „weiterer Mosaikstein zur Bereicherung des Almosenberg“ gekommen ist.

Er verriet auch schon, dass das erste Holzhaus in Wertheim in Planung sei. Näheres war ihm allerdings nicht zu entlocken, da die Verhandlungen noch laufen.

Als niederbayerische Firma ist Sonnleitner im katholischen Glauben verwurzelt und hatte Pastoralreferentin Ute Zeilmann gebeten, das neue Gebäude zu segnen. In ihren Ausführungen nahm sie Bezug auf Bibelstellen, die von Holz handeln und stellte so den Bezug zu den modernen Holzhäusern her. Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, dass ein kirchlicher Segen für ein neues Gebäude gewünscht sei, so Zeilmann, aber umso mehr freue sie sich, dass das neue Haus aus Holz nun mit Weihwasser gesegnet wird.

Drei beherzte Schwengelschwünge und alle guten Wünsche waren im Haus verteilt. Da kamen auch schon Nachbarn des Holzhauses herein und beglückwünschten den Hausherrn zu seiner Entscheidung, sich hier niederzulassen.

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