Wertheim

Themenabend Bund Naturschutz und Kirche informieren

Hat die Erde Zukunft?

Marktheidenfeld.So hat die Erde keine Zukunft …Wie dann? Unter dieser Fragestellung wollen der Bund Naturschutz und die Katholische Kirchengemeinde Marktheidenfeld erneut einen Themenabend verantsalten. denn eineinhalb Jahre nach der ersten Veranstaltung sind die Probleme der Menschheit nicht weniger geworden; im Gegenteil. Schülerdemonstrationen und ein erfolgreiches Volksbegehren zum Artensterben zeigen, dass sich immer mehr Menschen des Ernstes der Lage bewusst werden.

Mit einem Themenabend am Dienstag, 17. September, wollen die Organisatoren am Ball bleiben: Im Vortrag von Michael Rosenberger „Schöpfungsverantwortung – Eine Menschheitsaufgabe zwischen Bedrohung und Hoffnung!“ geht es um die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft. Im Anschluss stellen sich fünf Initiativen aus Marktheidenfeld mit ihren Schwerpunktthemen vor. Sie wollen zum Mit- und Weitermachen anregen: Im Gespräch sollen ihre Aktionen diskutiert und vielleicht weiterentwickelt werden. Sie wollen Mut machen für eigenes Engagement und Hoffnung geben für eine Zukunft der Erde. Die Themen: Lebendige Gärten, Gartengestaltung in Zeiten von Klimawandel und Artensterben (Bund Naturschutz Main-Spessart); Lebensmittel und Klimabilanz (Frauenkreis KDFB Marktheidenfeld); Mobilität (Projektgruppe „Energiebewusstes Marktheidenfeld“); Ökologischer Fußabdruck (Weltladen); Schüler setzen sich ein (Schulen aus Marktheidenfeld);

Bereits der Gottesdienst am Sonntag, 15. September, um 10 Uhr in der St. Josefskirche Marktheidenfeld steht unter dem Leitgedanken „Die erschöpfte Schöpfung“.

Michael Rosenberger stammt aus Kitzingen und war von 1991 bis 1993 Kaplan in Marktheidenfeld. Er ist seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie an der KTU Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz und Umweltsprecher der Diözese Linz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Schöpfungsethik und Schöpfungsspiritualität.

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