Wertheim

Leserbrief Zu „Einsprüche abgelehnt“ (Fränkische Nachrichten, 22. Mai)

„Glaubwürdigkeit nimmt schweren Schaden“

Daniel Halemba ist nach Meinung der Erzdiözese Freiburg zu Recht im Pfarrgemeinderat, obwohl er sich deutlich von christlichen Werten distanziert.

So antwortete er auf das Grundprinzip der christlichen Nächstenliebe angesprochen, dass er sich „in erster Linie für Nächstenliebe gegenüber Menschen in unserer Stadt, im Kreis, in unserem Land, vielleicht auch in Europa“ einsetze, er aber einer „Fernstenliebe“ kritisch gegenüberstehe („Junger AfD-Funktionär in den Pfarrgemeinderat gewählt“, FN vom 2. Mai).

Meiner Meinung nach nimmt das kirchliche Leben in der Gemeinde sowie die Glaubwürdigkeit der Kirchengemeinde in Gesellschaft und Öffentlichkeit vor Ort durch die Mitgliedschaft Daniel Halembas im Pfarrgemeinderat schweren Schaden.

Und das sicherlich nicht erst, wenn ein „Nichteuropäer“ Zuflucht in unserer Kirchengemeinde sucht.

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