Wertheim

Eisenbahnclub Verein spürt die Auswirkungen der Pandemie / Tag der offenen Tür am Samstag

Gewaltige Einbußen erlitten

Wertheim.Bei seiner Jahreshauptversammlung, die wegen Corona erst jetzt stattfinden konnte, hat der Wertheimer Eisenbahnclub (WEC) seinen alten Vorstand für weitere zwei Jahrekomplett wieder gewählt. Vorsitzender ist Michael Matthias, Stellvertreter Ingo Matthias, als Schriftführer wurde Thiemo Bayerl und als Kassiererin Eva Matthias bestätigt. Zudem wurden einige Jubilare für zehn- oder 15-jährige Mitgliedschaft geehrt. Vorstands- und Kassenberichte wurden einstimmig genehmigt und der weitere Weg des Eisenbahnclubs geplant.

Bedingt durch den Ausfall der Wertheimer Michaelis-Messe sowie anderer kleinerer Veranstaltungen hat der Verein in diesem Jahr gewaltige finanzielle Einbußen erlitten, die auch die geplanten Tätigkeiten und den Ausbau der Modellbahn betreffen. Jedoch hat der WEC seine Bautätigkeit im kleinen Kreis fortgesetzt. Neben kleineren Veranstaltungen will der gemeinnützige Verein jetzt verstärkt um Spenden und Zuschüsse werben, um die laufenden Kosten und geplanten Arbeiten abzudecken. Erfreulicherweise haben in Corona-Zeiten einige Interessierte den Weg zum WEC gefunden. Der Verein freue sich über jeden, der Spaß an diesem Hobby hat und mitmachen will, heißt es.

In den vergangenen Monaten wurden die Lichtsteuerung, die Landschaftsumgestaltung und die digitale Technik weiterentwickelt. An den Bautagen haben einige Mitglieder gewirkt und die digitale Technik zum Fahren der Züge verbessert und praxistauglicher eingestellt. Dank Spenden von Firmen wie Kurtz Ersa (neue Lötstation und transportabler Gaslötkolben), W&K Industrietechnik (Laptops für die Digitaltechnik), der Sparkasse Tauberfranken (Barspende) und anderer waren diese Arbeiten möglich.

Der Landschaftsumbau schreitet ebenfalls voran. So habt der Verein im Eigenbau einen Wald voller Bäume hergestellt, die nun in verschiedenen Szenen eingebaut werden und für ein neues Bild der Anlage sorgen. Dies ist wichtig, da Besucher gerne Neuheiten auf der Anlage sehen wollen und viele, die immer wieder kommen, solche auch gleich entdecken. Damit wird die Neugier auf weitere Besuche geweckt. Ein weiteres Projekt steckt in der Planung: eine Hafenanlage angelehnt an den Wertheimer Mainhafen mit Gleisanbindung und Straßen für richtigen Autoverkehr soll entstehen.

Trotz der aktuellen Probleme schaut der WEC optimistisch in die Zukunft. Am Samstag, 17. Oktober, ist der erste Tag der offenen Tür von 12 bis 14 Uhr geplant.

Corona bedingt ist der Zutritt nur mit Maske und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich. So können bis zu 15 Besucher gleichzeitig die Ausstellung im Untergeschoß der Main-Tauber-Halle in Wertheim besuchen. Der Eintritt ist kostenlos.

Zum Thema