Wertheim

Ökumenische Friedensaktion Für Flüchtlinge an EU-Grenzen

Gemeinsames Zeichen der Solidarität

Archivartikel

Wertheim/Wartberg.Nach einer langen Corona-Pause werden ab Donnerstag, 5. November, in der Michaelskirche auf dem Wartberg wieder regelmäßig Friedensgebete stattfinden. Verantwortet werden sie von Dekanin Wibke Klomp, Pfarrerin Carolin Knapp, Pfarrerin Verena Mätzke, Schuldekanin Cornelia Wetterich und Pastoralreferentin Ute Zeilmann von der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Wertheim.

Im Mittelpunkt der Friedensgebete stehen Fürbitten für Menschen weltweit, die aus unterschiedlichen Gründen in Not sind und der Hilfe bedürfen.

Menschenunwürdige Zustände

Eine besondere Notlage stellen zurzeit die menschenunwürdigen Zustände in den Flüchtlingslagern an den EU-Außengrenzen dar, insbesondere auf der Insel Lesbos. Mit christlichen Werten wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Freiheit sind sie nicht vereinbar.

Darauf soll bei einer Aktion auf dem Wertheimer Marktplatz am Samstag, 10. Oktober, von 10 bis 14 Uhr aufmerksam gemacht werden.

Postkarten an Politiker

Alex Schuck und Guido Imhof von der ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis werden vor Ort sein und über ihre Arbeit informieren. Ein Zelt erinnert an die Lager für Schutzsuchende und eine kleine Fotoausstellung von einem Hilfseinsatz auf Lesbos führt die aktuellen Bedingungen dort schonungslos vor Augen.

Das Zentrum der Aktion bilden Postkarten, die alle Interessierten an die politischen Verantwortlichen schicken können mit der dringenden Bitte, sich für eine einheitliche und menschenrechtskonforme Asylpolitik in der EU einzusetzen.

Briefmarken werden vor Ort vorhanden sein, die Hygienevorschriften werden bei der Aktion auf dem Marktplatz eingehalten. pm

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