Wertheim

Wertheimer Weihnachtsmarkt Verantwortliche zogen ein insgesamt positives Resümee der Veranstaltung

Gäste genossen das besondere Ambiente

Archivartikel

Mit einem sehr gut besuchten Wochenende ging der Wertheimer Weihnachtsmarkt zu Ende. Die Verantwortlichen sind insgesamt mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden.

Wertheim. Zum Abschluss des Weihnachtsmarkts drängten sich am vierten Advent nochmals die Besucher aus nah und fern in der Wertheimer Altstadt. Auch für die anderen Tage zogen die Verantwortlichen ein positives Resümee. Bernd Maack, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, lobte im Gespräch mit den FN den erfreulichen Verlauf des Weihnachtsmarkts. Auch unter der Woche sei dieser gut besucht gewesen. „Abends war es immer voll.“

Maack freute sich darüber, dass diesmal auch mehr Gäste von außerhalb gekommen waren. So konnte man Besucher beispielsweise aus Aschaffenburg, Darmstadt und Nürnberg begrüßen. Wie Innenstadtmanager Christian Schlager berichtete, sei unter anderem ein Ehepaar aus Nürnberg von der „Wertheimer Weihnacht“ sehr angetan gewesen. Er sah dieses Lob von Gästen aus „der Weihnachtsstadt schlechthin“ als Ritterschlag für den Markt der Main-Tauber-Stadt. „Wir sind in der Region ein Geheimtipp, meinte er. Nun soll der Markt noch bekannter werden.

Bei den beiden Glühweinpartys sei die Stimmung jeweils toll gewesen, die Musik super bei den Gästen angekommen. Schlager: „Das Ziel, die Wochentage mit solchen Akzenten zu beleben, ist erreicht worden.“ Positiv wertete der Verwaltungsmitarbeiter ebenso die Auftritte zahlreicher Gruppen – auch aus Wertheim und den Ortschaften. „Wir wünschen uns noch mehr von ihnen.“ Vom Solisten bis zum 80-köpfigen Symphonieorchester seien alle willkommen, die die Gäste begeistern wollen.

„Schön, dass der Weihnachtsmarkt als Markt der Gesamtstadt und der ganzen Region auch von den Kulturtreibenden gesehen wird“, erklärte Schlager weiter. Als richtig wertete er die Entscheidung, den Markt täglich zu öffnen. „Alles andere wäre auch schade für die Touristen.“

Zu Schlagers persönlichen Höhepunkten der Veranstaltung gehört der Mittelaltermarkt. „Die Shows, vor allem die Feuervorführungen, zogen viele Besucher an.“ Die Stadt habe mit dem Lichtdesign und Plätzen, die mit Hackschnitzel eingestreut waren, auch einiges zum Flair beigetragen. „Es kamen mehr Gäste in mittelalterlichen Gewändern.“

Ebenso auf große Resonanz sei der Französische Markt mit seinen Spezialitäten gestoßen. Schlager: „Die Händler wollen wiederkommen.“ Viele Gäste sammelten sich auch an den Ständen der Kunsthandwerker. „Sie sind unerlässlich für das Flair.“ Vor allem jene Stände, an deren es Handwerksvorführungen gab, waren Besuchermagnete. Insgesamt stellte der Innenstadtmanager fest: „An den Wochentagen ist noch Luft nach oben, aber die Richtung stimmt.“

Zufrieden zeigte sich auch Martina Wenzel vom Förderverein der Stiftskirche. Beim Benefizweihnachtsmarkt rund um das Gotteshaus habe es wieder ein sehr schönes und harmonisches Miteinander gegeben. Die Buden, die die Ehrenamtlichen betreuten, wurden von den Gästen gut angenommen. Viel Lob habe man für die weithin sichtbare Beleuchtung des Kirchturms erhalten. Wenzel: „Er war auch ein beliebtes Fotomotiv.“ Schade sei nur der Regen gewesen.

Meist positiv fiel das Fazit der Standbetreiber aus. Holger Rupprecht von „Knecht Rupprecht“ meinte: „Es war für uns ein guter Weihnachtsmarkt, trotz des schlechten Wetters.“. Der beste Tag sei der Samstag am zweiten Marktwochenende gewesen. „Am besten verkauften sich hochwertige Produkte.“

Der Hobbyholzkünstler Johann Zimmermann erklärte: „Ich bin zufrieden.“ Auch unter der Woche seien viele Interessierte an seinem Stand stehengeblieben. Sein Ziel, in Handarbeit gefertigte Holzarbeiten den Gästen näher zu bringen, habe er erreicht.

Die jungen Marktbesucher genossen nicht nur eine Fahrt mit dem Kinderkarussell. Auch das Zielschießen und das mittelalterliche Kettenkarussell waren beliebt.

Kaum Kritik äußerten die Standbetreiber des Mittelaltermarkts. Am Fladen-Stand hieß es, das erste Wochenende sei umsatzmäßig schwach gewesen, das zweit sehr gut. Ein Magnet war die Vorführung des Steinmetz’ aus Rüdenhausen. Zufrieden sind auch die Verantwortlichen des Glasmuseums. Dort schauten viele interessierte zu, wenn an der Flamme Kunst entstanden ist.

Bernd Maack fasste zusammen: „Es gab einen allgemein positiven Tenor der Standbetreiber. Fast alle wollen wiederkommen.“ Lediglich zwei bis drei Anbieter hätten sich unzufrieden gezeigt. „Dies lag aber wohl auch an ihrem Angebot, das in Wertheim nicht so gut angenommen wurde.“

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