Wertheim

Feierstunde Seltenes Jubiläum im Kirchenchor Sankt Elisabeth Bestenheid

Gabriele Bauer wurde für 75 Jahre Chorgesang geehrt

Bestenheid.Im Mittelpunkt der Feier des Kirchenchors Sankt Elisabeth zum Jahresbeginn stand die Ehrung langjähriger Sänger. Die Sprecherin des Vorstands, Lydia Zimmermann, begrüßte alle Anwesenden und ganz besonders die Jubilare. Ein Dankeschön galt den anwesenden Ministranten, die für die Bewirtung sorgten. Der Präses des Chors, Pfarrer Jürgen Banschbach, überreichte Gabriele Bauer die Dankurkunde des Diözesan-Cäcilien-Verbands der Erzdiözese Freiburg und eine CD von Diözesanpräses, Wolfgang Gruber, für 75 Jahre Chorgesang. So ein Jubiläum, vergleichbar mit einer Kronjuwelenhochzeit, hätte er noch nie gehabt, das sei etwas ganz Besonderes, sagte Pfarrer Banschbach.

Ein Leben lang im Chor gesungen

Bauer trat 1944 in den Kinderchor St. Josef in Würzburg ein, später sang sie im Kirchenchor, auch im Jugendchor Heiligkreuz Würzburg, danach im Domchor Würzburg und seit 1965 im Kirchenchor Sankt Elisabeth. Außerdem war sie Jahrzehnte lang Solosängerin in ihrem Chor in St. Elisabeth. Zimmermann überreichte ihr im Namen des Chors ein Präsent und einen Blumenstrauß.

Evi Fenz- Häfner erhielt von Pfarrer Banschbach die Dankurkunde des Diözesan-Cäcilien-Verbands der Erzdiözese Freiburg für 25-jährige Chormitgliedschaft und von Zimmermann ein Geschenk.

Die weiteren Ehrungen übernahm Zimmermann: 55 Jahre singt Brigitte Weber schon im Chor und Stephan Pöllmann ist seit zehn Jahren Sänger im Tenor. Brigitte Tripp wurde als aktive Sängerin verabschiedet, bleibt aber passives Chormitglied. Pfarrer Banschbach, Dieter Bender, die Helferinnen während des Jahres, Angelika Suhl und Lydia Zimmermann, bekamen ebenfalls ein kleines Geschenk überreicht.

In seiner Rede dankte Pfarrer Banschbach dem Vorstand und Lydia Zimmermann für die Vorbereitung der schönen Neujahrsfeier. Besonders hob er die Arbeit von Musikdirektor Dieter Bender hervor, der seit 1972 Dirigent des Chores und gleichzeitig Organist ist. Der Beschluss zum gemeinsamen Singen der Chöre von Sankt Elisabeth und Sankt Venantius sei richtig gewesen. Die Liturgie festlich zu gestalten, sei wichtig. Die feierlichen Gottesdienste an den Festtagen heben sich durch die musikalische Gestaltung ab. Dafür dankte er allen Beteiligten.

Im Anschluss gab Zimmermann einen humorvollen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres und mit vier Liedern wurde der offizielle Teil der Feier beendet.

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