Wertheim

Auszeichnung Stadt erfüllt bereits zum zweiten Mal alle Voraussetzungen und darf den Titel führen

Freudenberg bleibt Fairtrade-Stadt

Freudenberg.Die Stadt Freudenberg am Main erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Town-Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Das teilte das Freudenberger Familien-, Senioren- und Integrationsbüro (FSI) jetzt in einer Presseerklärung mit.

Bürgermeister Roger Henning freut sich über die Verlängerung des Titels. „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Freudenberg. Lokale Akteure aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung arbeiten für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Freudenberg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Städte angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den gerechten Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Erstmal 2018 erhalten

Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2018 durch „TransFair“ verliehen. „TransFair“ ist eine unabhängige Initiative zur Förderung des fairen Handels und vertritt Fairtrade in Deutschland.

Freudenberg ist die 529. von über 660 Fairtrade-Städten in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und Libanon.

Vor zwei Jahren erhielt die Stadt erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Der Gemeinderat hatte vorab im Jahr 2016 die Unterstützung des fairen Handels beschlossen und im Dezember 2018 bestätigt. Seitdem koordiniert eine Steuerungsgruppe alle Aktivitäten. So werden in mehreren Geschäften und gastronomischen Betrieben Produkte aus fairem Handel angeboten. Schulen, Vereine und kirchliche Gruppen leisten Bildungsarbeit. Und nicht zuletzt gibt es auch im Büro des Bürgermeisters fair gehandelten Kaffee.

Verschiedene Veranstaltungen von Betrieben, Vereinen und Schulen, der alljährliche Stand beim Frühjahrs- und Herbstmarkt, und ein Freudenberger Fairführer zum Einkaufen gerecht-gehandelter Produkte sind nur einige Beispiele aus den vergangenen Jahren mit denen der Fairtrade-Gedanke in die Tat umgesetzt wurde.

Das Engagement in den Fairtrade-Städten umfasst noch mehr. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ sieht man in Freudenberg, als erster Fairtrade-Stadt im Main-Tauber-Kreis, auch die Unterstützung von Nachbarstädten zur Beantragung des Fairtrade-Titels als wichtige Aufgabe an. „Die bestätigte Auszeichnung ist für uns Motivation für weiterführendes Engagement“, sagte Roger Henning. fsi

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