Wertheim

Sportjugend Gemeinsamer Lehrgang der Tauberbischofsheimer und Bad Mergentheimer

Erneut fürs Sportabzeichen motiviert

Archivartikel

Die Sportjugenden Tauberbischofsheim und Mergentheim sind schon lange Botschafter für die Initiative des Deutschen Sportabzeichens. Seit vielen Jahren arbeiten die Organisationen hervorragend in diesem Bereich zusammen. Ziel eines gemeinsamen Lehrgangs war es nun, allen Beteiligten, egal ob jung oder alt, aufzuzeigen, welchen Stellenwert das Sportabzeichen besitzt und welche Ziele dahinter stehen.

Das Hauptaugenmerk ist es, mehr Menschen zu sportlicher Fitness zu motivieren und diese bis in das hohe Alter zu erhalten. Das Sportabzeichen ist dafür das ideale Instrument als bekannteste und bedeutendste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports. Gerade in der Corona-Zeit kann man nur in kleinen Gruppen Sport mit dem nötigen Abstand treiben.

Möglichkeiten für Familien

Viele Familien, Betriebe und Schüler sahen darin die Chance, nun das Sportabzeichen zu absolvieren, nachdem es seit März keine ausreichenden Möglichkeiten gibt, zusammen Sport zu betreiben.

Das Deutsche Sportabzeichen ist für jedes Alter und Geschlecht, darunter auch für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, zu erlangen. Für Familien gibt es die Möglichkeit, ein Familiensportabzeichen zu absolvieren.

Je nach Alter und Geschlecht abgestuft müssen Aufgaben in vier verschiedene Disziplinen (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination) erfolgreich absolviert werden. Ebenso muss die Schwimmfähigkeit nachgewiesen werden.

Motivierte Schulen

Gemeinsam absolvierten die oben genannten Organisationen zuzüglich einigen angehenden Sportabiturienten, Anwärter auf den Polizeiberuf sowie Freiwilligendienstleistende in Sportorganisationen das Deutsche Sportabzeichen im Stadion in Lauda-Königshofen. Seit vielen Jahren motivieren die beiden Sportkreise und die Sportjugenden Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim Schulen, Schulabgänger, Azubis, Studierende und Betriebe dazu das Deutsche Sportabzeichen abzulegen.

Den Referenten liegen vor allem der gesundheitliche Aspekt, die Prävention, das Miteinander und keine Ausgrenzung am Herzen. In mehreren Workshops und Brainstorming-Runden wurden diese Themen erarbeitet.

„Olympia für Freizeitsportler“

Alle Beteiligten waren mit sehr großem Eifer und Begeisterung bei der Sache. Motiviert durch die Gruppe konnten viele ihre Bestleistungen steigern und ihre allgemeine Fitness unter Beweis stellen, ganz unabhängig vom Alter. Das „Olympia für Amateur- und Freizeitsportler“ wurde seinem Ruf wieder absolut gerecht.

Die Verantwortlichen der Sportjugenden Matthias Götzelmann, Dominic Faul, Reinhold Balbach und Michael Geidl waren mit dem Verlauf der Veranstaltung absolut zufrieden. mig

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