Wertheim

Wertheimer Forscherkids Erste Kurse in den Pfingstferien abgehalten / Hygienevorschriften

Endlich wieder gemeinsam auf Entdeckertour

Archivartikel

Wertheim.Durch das Verbot von Veranstaltungen im Rahmen der Coronaverordnung konnten die Forscherkids des Stadtjugendrings Wertheim ihre Kurse wochenlang nur online durchführen.

So gab es virtuelle Kurse zu 3D-Design und 3D-Druck, Produktentwicklung und zu Experimenten. Alle Präsenzkurse mussten verschoben werden und sollen nun in den nächsten Monaten nachgeholt werden. In Zukunft finden die Kurse unter Hygieneauflagen wie geplant statt.

Durch die neue Verordnung für die Jugendarbeit waren in den Pfingstferien nun erstmals wieder Präsenzangebote möglich – natürlich unter entsprechend umgesetzten Maßnahmen zu Abstand und Infektionsschutz.

„Kursleiter, Paten und Teilnehmer freuten sich, nun auch wieder im echten Leben gemeinsam mit viel Spaß forschen zu können“, sagte Birger-Daniel Grein, Vorsitzender des Stadtjugendring und ehrenamtlichen Projektleiter der Forscherkids. Zu Beginn der zweiten Pfingstferienwoche beinhaltete das Bildungsprogramm eine naturwissenschaftliche Schatzsuche auf dem Gelände des Kanu Clubs Wertheim.

Zuerst galt es versteckte Fragen zu finden. Diese beantworteten die zehn Kinder der ersten bis dritten Klasse mit Hilfe von Experimenten. So erhielten sie die Lösungsbuchstaben, die in der richtigen Reihenfolge das Versteck eines „Forscherschatzes“ verrieten.

Die Experimente kamen aus den Bereichen Physik und Chemie und drehten sich unter anderem um die Wirkungsweise von Superabsorbern. Diese speziellen Kunststoffe können große Mengen Wasser aufnehmen.

Weiterhin wurden mit Hilfe von Wasser und Brausetabletten Raketen gebaut und es gab Experimente zu den Themenbereichen Luftdruck, Klang, Optik Wetter, Dichte, Druckkräften und Luftreibung. Die meisten der insgesamt zwölf Experimente konnte jedes Kind durchführen, aber es wurden auch welche von den Teilnehmern als Vorführexperiment gezeigt.

Nachdem der Schatz gefunden und geteilt war, bewiesen die Jungforscher bei einem Spiel ihr Feingefühl und gleichzeitig ihre Schnelligkeit. Ehrenamtlich vorbereitet und geleitet wurde der Kurs von Birger-Daniel Grein und dem Forscherkidspaten Conner Grosche.

Am Dienstag fand dann das erste Präsenztreffen der festen Forschergruppe der Forscherkids mit Gruppenleiter Birger-Daniel Grein seit der Coronapause statt. Auch hier hatte man sich zuvor nur per Videokonferenz ausgetauscht. Beim ersten Treffen bauten die Jungen und Mädchen aus der dritten Klasse Boote aus Karton und Klebeband, die sie anschließend in der Bucht am Kanu Club testeten. Während die beiden Jungen jeweils ein eigenes schwimmendes Modellboot schufen, entschieden sich die beiden Mädchen gemeinsam ein großes Boot zu bauen, mit dem sie selbst paddeln konnten. Dabei bewiesen sie, dass auch mit Einhaltung des Mindestabstands die Zusammenarbeit klappt. Mutig absolvierten die Mädchen mit ihrem Boot eine kurze Strecke auf dem Wasser. Für die vier Kinder war es ein spannender Nachmittag mit neuen praktischen Erkenntnissen zu Material, Auftrieb und Gewichtsverteilung.

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