Wertheim

Zu eng Bis das Servicezentrum im Sparkassengebäude fertig ist, haben Teile der Stadtverwaltung in der John-F.-Kennedy-Straße eine vorübergehende Bleibe gefunden

Einheiten ziehen auf den Reinhardshof

Archivartikel

Drei Einheiten der Stadtverwaltung ziehen auf den Reinhardshof. Im Rathaus in der ehemaligen Hofhaltung ist es zu eng geworden.

Wertheim. Wie die Stadtverwaltung mitteilte richtetet sie derzeit im Stadtteil Reinhardshof eine Außenstelle ein. Drei Organisationeinheiten werden demnach vorübergehend in das Gebäude John-F.-Kennedy-Straße 1 verlagert: das Referat Bildung und Familie, das Referat Wirtschaftsförderung, Liegenschaften sowie die Stabsstelle Rechnungsprüfung und Beratung. Grund sei die beengte Raumsituation im Rathaus.

Drangvolle Enge

Die Verwaltung arbeite seit geraumer Zeit an einer Lösung für die drangvolle Enge im Rathaus, heißt es in der Pressemitteilung. Mittelfristig ist geplant, gemeinsam mit den Stadtwerken ein Dienstleistungszentrum im jetzigen Sparkassengebäude in der Rathausgasse zu beziehen (wir berichteten). Die Sparkasse Tauberfranken errichtet seit Mai an der Bahnhofstraße ein neues Gebäude. Im Herbst 2021 soll es bezugsfertig sein.

Anschließend wird der bisherige Sparkassen-Standort in der Rathausgasse von der Stadtentwicklungsgesellschaft erworben und saniert. In etwa zwei Jahren wollen Verwaltung und Stadtwerke hier ihre Servicebereiche unterbringen, teilte Rathaussprecherin Angela Steffan auf Anfrage mit.

Insgesamt 22 Arbeitsplätze werden bis dahin in der John-F.-Kennedy-Straße untergebracht sein. Dies sei die Voraussetzung für die „dringend notwendige Entlastung in der Verwaltungszentrale“, heißt es. Unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes habe sich der Handlungsbedarf durch die Corona-Pandemie noch erhöht.

Das Gebäude am Reinhardshof gehört der Stadt. Vor zwölf Jahren wurde es als Interimsdomizil für die Comenius Realschule instandgesetzt und anschließend für gewerbliche Nutzungen vermietet.

Kurtz macht Platz

Ein Mieter, die Kurtz Holding, räumte die Fläche, die nun zur Verfügung steht. Bisher waren dort Querschnittsaufgaben wie Einkauf, Kommunikation und eine IT-Einheit unterbracht. Die 30 Kurtz-Mitarbeiter sind laut Unternehmen in die Konzernzentrale in Wiebelbach und zur Ersa in Bestenheid umgezogen.

Das Referat Bildung und Familie habe die neuen Räume bereits Ende August bezogen, hieß es in der Pressemitteilung der Stadt. Das Referat Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und die Rechnungsprüfung folgten in den nächsten Tagen.

Sie seien dann ab Montag, 14. September, am neuen Dienstort erreichbar. Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben demnach unverändert.

Die Stadtverwaltung weist noch daraufhin, dass für Besuche in der Außenstelle wegen der Corona-Pandemie die gleichen Bedingungen wie derzeit im Rathaus gelten: Sie sollten zuvor telefonisch vereinbart werden.

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